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Verkehr - Das frühere Schulungsgebäude in der Mannheimer Straße ist Vergangenheit / Jet-Tankstelle will mit größerem Angebot punkten

Waschanlage statt Betonburg

Von 
wol
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Hinter der JET-Tankstelle wird eine Waschanlage gebaut. © Bernhard Kreutzer

Viernheim. In der Stadt gibt es eine zerfallene Betonburg weniger. Es hat nur wenige Tage gedauert, bis Bauarbeiter das frühere Schulungsgebäude neben der Jet-Tankstelle in der Mannheimer Straße abgerissen haben. Allerdings soll die Fläche bis September schon wieder bebaut sein.

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So soll nicht nur die Tankstelle in den Monaten umgebaut und erweitert werden. Wie das Unternehmen Jet auf Anfrage mitgeteilt hat, wird auf dem Gelände außerdem eine Waschanlage gebaut. Die moderne Anlage sei mit einer umweltfreundlichen Wasseraufbereitung ausgestattet. Außerdem, so das Unternehmen, das eigenen Angaben zufolge bundesweit 680 Tankstellen betreibt, sollen dort Reinigungsmittel genutzt werden, die abbaubar sind. „Die Anlage hat eine Kapazität von bis zu zehn Fahrzeugen in der Stunde“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. Eine technische Besonderheit sei die Durchfahrtshöhe von 2,80 Meter. Damit könne die Anlage auch für die Reinigung von Transportern und Lieferfahrzeugen genutzt werden.

Die Angebotspalette der Tankstelle soll von September an außerdem durch einen 84 Quadratmeter großen Shop erweitert werden. Dort sollen den Angaben zufolge künftig beispielsweise auch Backwaren erhältlich sein. Viernheims Bürgermeister Matthias Baaß (SPD) lobt das Projekt und teilte dieser Redaktion mit, er sei froh, wenn der hässliche Bau hinter der Jet-Tankstelle abgerissen wird. Damit gehe ein alter Wunsch vieler Viernheimer in Erfüllung. „Ich habe mich immer wieder gegenüber wechselnden Eigentümer für einen dringenden Abriss eingesetzt, nie hat es geklappt. Jetzt kommt es endlich dazu, darüber bin ich sehr froh“, betonte der Rathauschef.

Die bereits bestehende und gut genutzte Tankstelle bekomme mit der Waschanlage eine passende Ergänzung. Dass die Problemimmobilie am Stadteingang der Vergangenheit angehört, dürfte auch bei der Wirtschaftsförderung der Stadt mit Zufriedenheit registriert werden.

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Als im vergangenen Jahr öffentlich wurde, dass das Unternehmen Jet das Gelände gekauft hatte, hieß es in einer Mitteilung, es gebe in Viernheim „noch die ein oder andere Problemimmobilie“. Man begrüße es daher, wenn sich auch andere Eigentümer das Handeln des Tankstellenkonzerns zum Vorbild nehmen würden.

Für Beratungen stehe die städtische Wirtschaftsförderung gerne zur Verfügung, hieß es damals. wol

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