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Jugendförderung

Von Wasserski bis Outdoor-Cooking

Abwechslung in den Ferien

Von 
JR
Lesedauer: 

Viernheim. Nicht jeder fährt in den mehrwöchigen Sommerferien in Urlaub, schon gar nicht über die gesamte Zeit. Da kommt bei Kindern und Jugendlichen schon mal Langeweile auf. Deshalb wurden von der Stadt Viernheim schon vor vielen Jahren die Ferienspiele ins Leben gerufen, die sich seither stets großer Beliebtheit erfreuten. Derzeit gibt es aber nur eine abgespeckte Version, die von der städtischen Jugendförderung und interessierten Vereinen organisiert wurde.

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Die Teilnehmerinnen am Girls-Day präsentierten ihre Henna-Tattoos, die einige Wochen zu sehen sind. © Pietsch

Bei der Jugendförderung gibt es seit dem 25. Juli täglich vielfältige und abwechslungsreiche Angebote, außer an den Wochenenden. „Man kann bei allen Terminen mitmachen oder sich auch gewisse Sachen aussuchen“, beschreibt Lars Prechtl von der Jugendförderung die Möglichkeiten der Teilnahme. Vor Beginn der Ferienspiele wurde gemeinsam mit einigen Teenagern an den letzten Details für das Programm gearbeitet. Zuvor waren Jugendliche aus den Stadtteilen nach deren Wünschen befragt worden.

Die Abfrage lief über eine Plakataktion, bei der mittels QR-Code direkt Ideen ans Organisationsteam geschickt werden konnten. Wünsche wurden aber auch in den wöchentlich stattfindenden offenen Jugendprojekten geäußert. Auch über die sozialen Medien sammelte das Organisationsteam zahlreiche Anregungen.

Für die ersten beiden Ferienwochen wurden Fahrradtouren in die nähere Umgebung organisiert, aber auch Ausflüge nach Frankfurt. Mit dem Rad geht es demnächst zum Wasserskifahren an den Rheinauer See mit anschließendem Badevergnügen. Ein besonderes Highlight ist neben einer Outdoor-Koch-Aktion mit Übernachtung in der Albert-Schweitzer-Schule ein mehrtägiger Hip Hop-Tanzworkshop. Es folgen Touren nach Hassloch in den Holidaypark und zur Trampolinhalle und ins Freibad in Ladenburg. Abstecher sind auch zum Klettern im Boulderhaus Käfertal, zum Gokart-Fahren in Hemsbach sowie zum Lasertag in Mannheim geplant.

Vergangenen Donnerstag gab es einen reinen Mädchentag in einem Kreativ-Workshop. Dabei wurden in der Villa Kunterbunt auf dem Gelände der Alexander-von-Humboldt-Schule Armbänder (Scooby Doos) aus Kunststoffkordeln gebastelt sowie kunstvolle Henna-Tattoos auf Arme, Hände und Beine gemalt, die zwischen zwei und sechs Wochen zu sehen sind. Es wurde zudem gemeinsam gekocht und gegessen. JR

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