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Fußball - TSV Amicitia bestreiten Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten SV Enosis Mannheim

Titelgewinn am Sonntag möglich

Von 
JR
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Viernheims Trainer Patrick Marschlich und sein Team können nach dem Heimspiel womöglich bereits die Meisterschaft feiern. © Berno Nix

Viernheim. Der TSV Amicitia Viernheim führt die Fußball-Kreisliga Mannheim mit 13 Punkten Vorsprung souverän an. Wenn alles optimal läuft können am Sonntag (Anpifff 15 Uhr) sogar schon die Meisterschaft und der Aufstieg in die Landesliga Rhein-Neckar gefeiert werden. Die Blau-Grünen sollten ihr Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten SV Enosis Mannheim gewinnen. Wenn zeitgleich der Tabellenzweite VfB Gartenstadt das Spitzenspiel gegen die drittplatzierte Spvgg. Wallstadt verliert, wäre den Südhessen der Titel fünf Spieltage vor Saisonende nicht mehr zu nehmen. Sollte das Verfolgerduell Unentschieden enden, würde das deutlich bessere Torverhältnis den Ausschlag zugunsten des Fusionsvereins geben.

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Ob die Viernheimer schon den Sekt kaltgestellt und die Meisterschaftsshirts in Auftrag gegeben haben, war nicht zu erfahren. Für eine spontane Feier dürften Team und das Umfeld aber gerüstet sein. Zuerst aber muss ein Sieg her. Enosis Mannheim erwies sich in der Vergangenheit immer als unbequemer Gegner, unterlag im Hinspiel auch nur denkbar knapp mit 1:2. Aktuell scheinen die Griechen aber dem Abstieg geweiht zu sein. Mit einer Niederlage im Waldstadion wäre der Absturz in die A-Klasse sogar schon besiegelt.

Das Team von Gästetrainer Cem Islamoglu ist seit 14 Spieltagen ohne Sieg. Bisher reichte es erst zu 15 Punkten und Rang 16 bedeutet einen Abstiegsplatz. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt bereits 16 Zähler.

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Es ist unwahrscheinlich, dass die Blau-Grünen kein Meister werden. Wenn es nicht an diesem Sonntag klappt, dann eben eine oder zwei Wochen später. Aufgeschoben ist schließlich nicht aufgehoben. Sicher werden die Trainer Patrick Marschlich und Timo Endres wieder die Tormaschine anwerfen lassen. Mit derzeit 105 Treffern könnte man in den restlichen Begegnungen sogar noch den Ligaprimus Rot-Weiß Rheinau überflügeln (115).

Die Abwehr dürfte mit nur 20 Gegentreffern in den 28 bisherigen Spielen das Prunkstück der Mannschaft bleiben. Das ist in erster Linie der Verdienst der beiden ebenbürtigen Torhüter Martin Rheingans und Ben Koppelmann sowie der Innenverteidiger Luca Träger, Timo Bauer, Marlon Diemer und Florian Lammer. JR

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