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Projekt - Vereine bieten bis zum 5. September kostenlose Bewegungsangebote an

Startschuss zu „Sport im Park“

Von 
Othmar Pietsch
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Bei der Präsentation des Projekts „Sport im Park“ im Familiensportpark ließ auch Bürgermeister Matthias Baaß beim Hula Hoop die Hüfte kreisen. © Othmar Pietsch

Viernheim. In Zeiten der Corona-Pandemie hat sich das Freizeitverhalten auch der Viernheimer verändert; auch was das Sporttreiben betrifft. So waren Vereine zur Tatenlosigkeit gezwungen, die Fitnessstudios blieben geschlossen.

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Mittlerweile sind mehrere Lockerungen eingetreten. Deshalb konnte für das Projekt „Sport im Park“ nun endlich der Startschuss erfolgen. Seit Montag bieten mehrere Vereine im Familiensportpark unverbindliche Bewegungsangebote an für alle, kostenlos, draußen und ohne Anmeldung.

Zunächst stehen sechs Termine auf dem Wochenkalender, die sich wiederholen. Immer montags um 10 Uhr gibt es eine Stunde lang „Fit in die Woche“, für das der TSV Amicitia verantwortlich zeichnet. Um 18 Uhr kann mit Hula-Hoop-Reifen unter Anleitung von VHS-Übungsleiterin Magdalena Eppel fleißig „gehullert“ werden. Die Teilnehmer dieser wiederbelebten Trendsportart müssen allerdings ihre eigenen Reifen mitbringen. Am Dienstagnachmittag – von 16 Uhr an – kommt der Nachwuchs zu seinem Recht. Die „Sport im Park Kids“ werden von den Übungsleitern Doris Bojanowski und Denis Holdschick der Kindersportschule KISS des Turnvereins angeleitet.

Keine Altersbeschränkung gibt es um 19 Uhr, wenn Karate auf dem Programm steht. Hier führen Trainer des 1. Viernheimer Karate Dojo in die Geheimnisse dieser asiatischen Kampftechnik ein. Um Kampfsport geht es auch am Mittwoch, 19 Uhr, wenn Gerhard Strahl vom Turnverein Möglichkeiten zur Selbstverteidigung vermittelt. Den Abschluss bildet am Donnerstag ab 19 Uhr das Kundalini Yoga mit Britta Schandin von der Volkshochschule.

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Die Veranstalter empfehlen allen Teilnehmenden, in bequemer Sportkleidung die Angebote wahrzunehmen. Ein Handtuch sowie eine Unterlage wie beispielsweise eine Gymnastikmatte sollte dazu mitgebracht werden. Alle Übungseinheiten finden im Freien statt, auch bei leichtem Regen.

Um die derzeit gültigen Vorschriften zur Kontaktdatenerfassung sicherzustellen, müssen alle Teilnehmer vor Trainingsbeginn vor Ort mittels QR-Code über die Luca-App einchecken oder sich in die ausliegenden Listen eintragen.

Bürgermeister erfreut

„Ich bin sehr froh, nach so vielen Monaten des Lockdowns und zahlreichen Einschränkungen heute im Kreis der Mitwirkenden das Programm von Sport im Park vorstellen zu dürfen. Die verbesserte Infektionslage erlaubt es uns endlich, den Startschuss für dieses Projekt zu geben. Ich hoffe, dass die Angebote bei der Bevölkerung großen Anklang finden“, sagte Bürgermeister Matthias Baaß beim Pressetermin. Der Rathauschef hofft auf möglichst viele Teilnehmer. Sein besonderer Dank ging an die beteiligten Vereine und an die Volkshochschule. „Zum einen möchten wir Viernheim wieder bewegen, andererseits den Vereinen eine Möglichkeit geben, sich und ihre Angebote zu präsentieren“ fügte Baaß hinzu. Für Jan Krasko, stellvertretender Leiter des Kultur- und Sportamts, war es wichtig, „den Sportvereinen nach monatelanger Zwangspause die Möglichkeit zu bieten den eigenen Übungsbetrieb wieder hochzufahren.“

Das Projekt „Sport im Park“ endet am 5. September mit einem großen Finale im Rahmen des Familiensporttags. Vorausgesetzt, die Bestimmungen lassen das zu. Derzeit laufen im Amt für Kultur und Sport jedenfalls schon die Vorbereitungen für diesen Abschluss. Noch bis Freitag, 2. Juli, können sich Vereine für eine Teilnahme am Familiensporttag anmelden. Hierfür genügt das Ausfüllen des Online-Formulars auf der städtischen Homepage.

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Info: www.viernheim.de/familiensporttag.

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