Verkehr - Durchfahrtsverbot zehn Mal missachtet Stadtpolizei stoppt Lkw

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red
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Die Stadtpolizei überwacht den Verkehr in der Friedrich-Ebert-Straße. © stadt

Viernheim. Bei Verkehrskontrollen hat die Stadtpolizei zuletzt die Einhaltung der Lkw-Durchfahrtsverbote im Stadtgebiet überprüft. Im Fokus stand die Friedrich-Ebert-Straße, die zwischen dem Kreisverkehr an der Landesstraße 3111 und der Industriestraße in beiden Fahrtrichtungen für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt ist. Kontrollen gab es zudem in der August-Bebel-Straße. Insgesamt zehn Mal missachteten Verkehrsteilnehmer laut einer Mitteilung der städtischen Presse- und Informationsstelle die Sperrung. Das kostete jeweils 75 Euro Bußgeld sowie 28,50 Euro Gebühren.

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Nachdem drei Jahrzehnte lang ein Nachtfahrverbot zwischen der Landesstraße und der Industriestraße bestand, wurde 2017 dort ein absolutes Durchfahrtsverbot für Lkw über 3,5 Tonnen eingeführt. Im Vordergrund stehe dabei der Schutz der Anwohner, für die die jetzige Regelung wesentlich weniger Lärm und Feinstaub entlang dieser stark frequentierten Strecke bedeute, erklärt Erster Stadtrat Bastian Kempf. Die steigende Verkehrsdichte habe diese Regelung notwendig gemacht.

Weitere Einschränkungen möglich

Laut Kempf denke die Stadt zurzeit darüber nach, eventuell auch an anderen Orten Lkw-Fahrverbote einzuführen. „Wenn es sich vermeiden lässt, sollte man diese Fahrzeuge weitestgehend von den Wohngebieten fernhalten, auch wenn der Fahrer dafür ein paar extra Meter in Kauf nehmen muss“, sagt der Ordnungsdezernent. Das gelinge aus verschiedenen Gründen aber nicht immer. Manchmal komme es auch auf die Kooperation benachbarter Kommunen an, um die Verkehrsströme gleich an der Stadtgrenze effektiv leiten zu können.

In der kommenden Woche werden die Ordnungshüter laut Verwaltung die Einhaltung der Kfz-Durchfahrtsverbote in der Außengemarkung überwachen. red