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Fußball - TSV Amicitia Viernheim empfängt mit dem SC Rot-Weiß Rheinau seinen direkten Verfolger

Spitzenspiel im Waldstadion

Von 
JR
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Viernheims Trainer Timo Endres muss sein Team gut einstellen. © Berno Nix

Viernheim. Wenn der Tabellenführer auf den Zweitplatzierten trifft, dann nennt man das ein Spitzenspiel. Das ist auch am Sonntag (15 Uhr) der Fall, wenn der TSV Amicitia Viernheim in der Fußball-Kreisliga Mannheim seinen aktuellen Verfolger SC Rot-Weiß Rheinau empfängt. Beide Teams sind vor dem 27. von insgesamt 34. Spieltagen allerdings schon durch 13 Zähler getrennt, den Blau-Grünen scheinen die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga Rhein-Neckar nicht mehr zu nehmen sein.

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Für die Hausherren geht es darum, ein gutes Spiel abzuliefern und den treuen Zuschauern einen weiteren Sieg zu bescheren. Keine einfache Aufgabe, wie das Hinspiel gezeigt hat. Anfang Oktober trennten sich die beiden Kontrahenten nach einer starken Vorstellung mit einem 1:1-Unentschieden. Die Mannheimer sind dagegen deutlich stärker unter Druck, kämpfen sie doch zusammen mit dem VfB Gartenstadt, der Spvgg. Walldstadt und dem MFC Lindenhof (alle 58 Punkte) um die Vizemeisterschaft, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigt. Die Rot-Weißen, die von Peter Brandenburger trainiert werden, mussten nach der Winterpause mächtig Federn lassen, was die Konkurrenz wieder aufkommen ließ. Aus neun Begegnungen konnten nur 18 Punkte geholt werden. Gastgeber Viernheim kam im gleichen Zeitraum auf 24 Zähler. Die Rheinauer stellen mit 107 Treffern den besten Angriff der Liga, die Südhessen verfügen mit erst 19 Gegentoren in 26 Spielen trotz des mehrmonatigen Ausfalls der Innenverteidiger Luca Träger und Timo Bauer über die mit Abstand stabilste Abwehrreihe.

Gerade am vergangenen Sonntag hat sich beim 4:2-Auswärtssieg gezeigt, warum der TSV Amicitia so erfolgreich ist. Das Team der Trainer Patrick Marschlich und Timo Endres ist sowohl breit wie auch ausgeglichen aufgestellt. In Ilvesheim kam durch die Einwechslung von Daniel Schmitt, Paul Ewen und Sebastian Heinrich frischer Wind in den Sturm und alle drei waren in der Schlussphase an den Treffern beteiligt.

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Mit einem Erfolg über die Rheinauer dürften die Gastgeber den Titel so gut wie unter Dach und Fach haben. Außer auf drei Punkte hoffen die Verantwortlichen auch auf möglichst viele Zuschauer, um der Partie den würdigen Rahmen zu geben. JR

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