Spende - Viernheimer Bürgerstiftung stellt Verein zehn Tablets zur Verfügung / Viele Teilnehmer ohne eigenes Endgerät Lernmobil bietet Sprachkurse im Internet an

Von 
JR
Lesedauer: 
Die neuen Tablets für den Verein Lernmobil präsentieren (v.l.) Brigitta Eckert, Oxana Berduta, Larysa Kay-Kulakowski, Harald Hofmann, Anja Kirchner und Stefan Benz. © Othmar Pietsch

Viernheim. Nicht nur Kinder und Jugendliche sind derzeit auf technische Hilfsmittel angewiesen, um am Online-Unterricht der Schulen teilnehmen zu können. Auch bei der Erwachsenenbildung werden verstärkt Computer und Smartphones genutzt, damit die Kursteilnahme im heimischen Wohnzimmer möglich ist. Das Lernmobil bietet zum Beispiel seine Sprachkurse im Internet an und freute sich daher über zehn Tablets, die die Viernheimer Bürgerstiftung dem Verein zur Verfügung gestellt hat.

Geschäftsführerin würdigt Hilfe

AdUnit urban-intext1

„Leider gibt es viele Teilnehmer, die nicht über solche Möglichkeiten verfügen. Deshalb war für uns die Spende der Bürgerstiftung in Höhe von 2000 Euro ein Glücksfall“, zeigte sich Lernmobil-Geschäftsführerin Dr. Brigitta Eckert begeistert über die spontane Unterstützung. „Ich bin froh, dass das alles so schnell und unbürokratisch über die Bühne gegangen ist. Es zeigt aber auch die tolle Vernetzung innerhalb Viernheims“, sagte Eckert, die allen Beteiligten ausdrücklich dankte. Auch für Oxana Berduta, Leiterin der Abteilung Sprachkurse, kam die Hilfe gerade zur rechten Zeit. „Viele Kurse standen auf der Kippe, weil für den Online-Unterricht bei vielen Teilnehmern die Endgeräte fehlten. Natürlich mussten sowohl die Lehrer als auch die Schüler mit der Handhabung und der Lernsoftware vertraut gemacht werden. Das hat einige Zeit gedauert, aber jetzt läuft es recht gut“, sagte Berduta bei der offiziellen Übergabe der Tablets. Larysa Kay-Kulakowski, die beim Viernheimer Lernmobil für den Fachbereich Erwachsenenbildung verantwortlich ist, sieht im Hybridunterricht ohnehin das Modell der Zukunft. „Man kann dem Unterricht von zuhause aus folgen. Das zeigte sich auch beim Homeschooling und beim Homeoffice. Deshalb ist es nicht schlecht, dass wir in dieser Richtung Fortschritte gemacht haben.“ Derzeit bietet der Verein acht berufliche Sprachkurse an, sechs davon über das Internet. Die neuen Tablets werden auf Leihbasis vergeben, es seien dafür entsprechende Verträge ausgearbeitet worden.

„Gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig, sich mit den lokalen Partnern auszutauschen und entsprechende Anträge schnell zu prüfen“, betonte Anja Kirchner, Vorsitzende des Stiftungsrats. „Beim Lernmobil ging das zügig, weil die Voraussetzungen für eine Unterstützung klar gegeben waren. Das Geld ist bei den Sprachkursen gut angelegt“, zeigte sie sich überzeugt. JR