Fußball

Landesligist mit wichtigem Sieg

TSV Amicitia dreht die Partie beim VfB St. Leon

Von 
JR
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Viernheim. Fußball-Landesligist TSV Amicitia Viernheim hat beim VfB St. Leon einen wichtigen 2:1-Auswärtssieg gefeiert und den Abstand auf Relegationsplatz 13 auf sechs Zähler ausgebaut. Die Blau-Grünen sind erfolgreich einem 0:1-Rückstand hinterher gerannt und haben am Ende den knappen Vorsprung mit Glück und Geschick über die Zeit gerettet.

Mit David Podgorac feierte übrigens der Torhüter der A-Junioren sein Debüt bei den Herren, weil die Stammkeeper Martin Rheingans und Ben Koppelmann am Sonntag wegen Krankheit und Verletzung nicht zur Verfügung standen. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht“, gab es ein Sonderlob von Spielertrainer Patrick Marschlich. Ansonsten hatte der Übungsleiter wieder einmal die zwei Gesichter seiner Mannschaft gesehen. „Die erste Halbzeit haben wir erneut verschlafen, waren meist einen Schritt zu spät. Der Ausgleich durch eine tolle Einzelleistung von Erik Anhölcher kurz vor der Halbzeit hat uns dann wach gerüttelt.“

Zuvor lief es wahrlich nicht gut für die Südhessen, die in der 22. Minute in Rückstand gerieten. Pechvogel war dabei Florian Schlierf, der den Ball unhaltbar ins eigene Tor beförderte. St. Leon konnte seine Möglichkeiten danach aber nicht nutzen, sehr zum Unmut von Trainer Benjamin Schneider. Nach dieser Heimpleite , dem sechsten Spiel ohne Sieg in Folge, steckt sein Team mit 16 Punkten weiter auf dem Relegationsplatz fest.

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Kurz nach Wiederanpfiff gingen die Blau-Grünen dann schnell mit 2:1 in Führung. Bei einem Eckball stand Innenverteidiger Jason Linhoff in der 49. Minute am kurzen Pfosten goldrichtig und bugsierte das Leder mit Kopf und Rücken ins Netz. Danach hatten die Gäste das Geschehen im Griff. In der Folge ließen Brandon Wiley und Laurenz Baaß einige Riesenchancen ungenutzt. „Es gelingt uns auch noch nicht solche Chancen zu nutzen und den Vorsprung auszubauen“, stellte Marschlich ein weiteres Manko beim Aufsteiger fest. Deshalb musste bis zum Abpfiff noch mächtig gekämpft und gezittert werden. Umso größer fiel im Viernheimer Lager der Jubel nach dem Schlusspfiff aus.

Am Sonntag, 20. November, 14.30 Uhr kommt um 14.30 Uhr der FV Brühl ins Waldstadion. JR