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Musical - Bei zwei Abendgottesdiensten am evangelischen Gemeindezentrum zeigen Szenen und singen Lieder zu biblischen Geschichten

Kinder erzählen Geschichten rund um Mose

Von 
Sandra Usler
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Im Abendgottesdienst am evangelischen Gemeindezentrum wurde das Kindermusical „Israel in Ägypten“ gezeigt. © Sandra Usler

Viernheim. „Wir sagen nein, wir wollen nicht mehr. Nein, es ist zu schwer. Nein, zur Sklaverei, lasst uns endlich frei“, singen die Israeliten und lehnen sich gegen den Pharao auf. So beginnt das Kindermusical „Israel in Ägypten“, das in zwei musikalischen Abendgottesdiensten am evangelischen Gemeindezentrum aufgeführt wurde.

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„Wir haben jahrelang geprobt –aber nicht, weil die Kinder so schlecht waren, sondern die Bedingungen“, erzählt Gemeindepädagogin Sabine Lorenz. Die Proben und die Aufführung hatten wegen der Corona-Pandemie immer wieder ausgesetzt und verschoben werden müssen. Jetzt folgte die doppelte Aufführung im Freien, vor den Familien als Publikum.

Grundlage des Kindermusicals „Israel in Ägypten“ ist der Bibeltext von der Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei. Die Erzählung zeigt der Kinderchor mit Szenen und Liedern und vermittelt so die Geschehnisse rund um Mose, die zehn Plagen und die Flucht aus Ägypten. Die Israeliten werden in Ägypten nicht nur zum Arbeiten gezwungen, der Pharao befiehlt sogar, die Söhne töten zu lassen: „So können sie sich nicht mehr vermehren.“

Die Mutter des jungen Mose setzt ihr Baby in einem Körbchen am Fluss aus, wo es von der ägyptischen Königstochter gefunden wird. Die Prinzessin lässt Findelkind Mose sogar von Israeliten aufziehen. „Er wurde erst wie ein Israelit erzogen und später wie ein Ägypter“, erzählen die Kinder.

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Als Mose allein in der Wüste war, ruft ihn Gott – er solle das Volk Israel aus Ägypten führen. Der Pharao bleibt aber hartherzig und lässt seine Sklaven nicht ziehen. Da schickt Gott eine Plage nach der anderen über Ägypten. „Überall nur Frösche“, singen die Kinder, und tatsächlich fliegen die Tierchen auch ins Publikum. Bei der Viehpest trauert die Bäuerin herzzerreißend um „Babette, meine Kuh“.

Erst nach der zehnten Plage lenkt der Pharao ein. „Endlich frei“, singen die Israeliten. Doch der Weg durch die Wüste wird anstregend und beschwerlich. „Der Herr hat den Weg bestimmt“, beruhigt Mose und weiß: „Wer auf Gott vertraut, der spürt, Gott geht mit.“ Gottes Hilfe rettet die Israeliten vor den Ägyptern, mit dem Vertrauen auf Gott sind sie frei.

Pfarrer spielt Bass

Kantor Martin Stein und Sabine Lorenz hatten das Musical mit Liedern und Texten über viele Monate einstudiert. Bei der Aufführung unterstützte Pfarrer Markus Eichler am Bass und Klaus Karrer am Ton. Mitwirkende Sänger und Schauspieler waren Ella Feifer, Konstantin Bendig, Lenn Gruel, Theo Schubert (Erzähler), Jana Schüßler (Mose), Marie Eichler (Pharao), Paolina Krafczik (Sklaventreiber/Todesengel), Diana Tesfazghi (Moses Mutter), Angelina Jovicevic (Mirjam), Heaven Tesfazghi (Prinzessin), Amelie Gander (Dienerin), Laura Eichler (Bäuerin), Julia Skarlos (Schneider), Maren Raugh, Aaron Steinmetz (Ägypter), India Tierschmann, Maie Gruel, Lana Ufert, Stella Hanf, Samara Jakob, Anna Martin (Israeliten).

Freie Autorin

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