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Konzert - Zuschauer und Musiker genießen den Auftritt nach langer Corona-Pause / Kleingartenverein schmiedet bereits Pläne für September

Holger Bläß begeistert seine Zuhörer am Forst

Von 
Othmar Pietsch
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Viernheim. Beim Kleingartenverein „Am Forst“ werden nicht nur Beete gepflegt und Obst und Gemüse geerntet, dort pflegt man auch die Geselligkeit. In den vergangenen Jahren wurden immer wieder unterschiedliche Veranstaltungen wie das Erdbeerfest oder Konzerte organisiert. Zuletzt wurde während der Fußball-Europameisterschaft beim Spiel Deutschland gegen Portugal mit großem Erfolg ein Public Viewing angeboten.

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„Das hat uns Mut gemacht, um nach weiteren Möglichkeiten zu suchen. Dabei sind wir auf die Idee eines Open-Air-Konzerts gekommen und haben mit Holger Bläß auch gleich den richtigen Musiker gefunden“, freute sich der erste Vorsitzende Kai Lieser über die tolle Resonanz. Kurzfristig wurde auch eine Spendenbox für die Flutopfer aufgestellt. Dort hinein kommen auch noch zehn Prozent des Getränkeumsatzes.

„Endlich wieder Livemusik“, war die einhellige Meinung der Besucher, der Musiker und des Veranstalters. Zu lange hatten die Einschränkungen durch Corona solche Konzerte verhindert, was besonders die Künstler hart getroffen hat. Aber auch die Musikfreunde mussten ihre Freizeit anders gestalten. Wie groß der Drang zurück zur Normalität ist, war beim Kleingartenverein zu spüren und zu sehen. Da wurde mitgesungen, begeistert applaudiert und sogar das Tanzbein geschwungen, vornehmlich von den Besucherinnen

Holger Bläß an der Gitarre hatte seine Freunde Eva Jeanette (Gesang) und Thilo Gansloser (Schlagzeug) mitgebracht. Die drei sind eine eingespielte und hochklassige Band, die mit rockigen und besinnlichen Liedern für eine gute Stimmung sorgten. „Unser letzter öffentlicher Auftritt liegt mittlerweile fast ein ganzes Jahr zurück. Ich hoffe, wir sind noch nicht ganz eingerostet“, freuten sich die Musiker auf den Bühneneinsatz in Viernheim.

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Schon im Vorverkauf waren knapp 100 Tickets über die Theke gegangen. Der Verein hatte nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt die Obergrenze bei 200 angesetzt. Größere Auflagen gab es nicht für die Veranstaltung. Es mussten nur die Kontaktdaten der Gäste erfasst und eine Schankgenehmigung für den Tag eingeholt werden. „Das ist alles reibungslos gelaufen, und unser Team ist mit solchen Veranstaltungen ja bestens vertraut“, war Lieser mit dem Verlauf des Konzerts sehr zufrieden. Kulinarische Unterstützung gab es wieder von der „Worschdkischd“, die dieses Mal gleich mit zwei Verkaufsständen vertreten war.

Rock am Forst geplant

Der Kleingartenverein bereitet bereits die nächste Musikveranstaltung vor. Am Samstag, 11. September heißt es dann vielleicht „Rock am Forst“,, wofür bereits vier Bands aus Richtung Hardrock verpflichtet wurde – , natürlich immer unter dem Vorbehalt, dass die Corona-Zahlen bis dahin zulassen, was jetzt geplant wird.

Freier Autor

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