AdUnit Billboard
Vortrag - Simon Bless referiert beim Naturheilverein / Auftakt zum neuen Jahresprogramm

Hohe Anforderungen an Wasserqualität

Von 
(Bild: Naturheilverein)
Lesedauer: 

Viernheim. Die Freude der Mitglieder des Naturheilvereins Viernheim, Weinheim und Umgebung über die neue Zeit der Normalität war bei dem Vortrag in der Kulturscheune am vergangenen Freitag erkennbar. Während der über einjährigen Pandemie-Pause konnten sie die angebotenen Vorträge nur im Internet verfolgen. Darauf wies die stellvertretende Vorsitzende Ingelore Bonfert bei ihrer Begrüßung hin. Nun sei der Vorstand des Vereins zuversichtlich, den Freunden der Naturheilkunde wieder ein interessantes Jahresprogramm bieten zu können. Der Vortrag von Simon Bless (Bild) mit dem Titel „Wasser-er-leben“ sei ein vielversprechender Start für das weitere Programm in diesem Jahr.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Referent Simon Bless betonte, dass ein Leben ohne Trinkwasser nicht nur undenkbar, sondern auch unmöglich sei. Im Unesco-Trinkwasser-Report für 122 Länder stehe Deutschland bei der Wasserqualität nur auf Platz 57. Platz eins belege Finnland, den letzten Platz Belgien wegen der Einleitung von ungeklärtem Abwasser in Gewässer. Aber auch Deutschland sei von der EU wegen zu hoher und der Nichteinhaltung von Grenzwerten verklagt worden, sagte Bless.

Doch, so der Referent, beim Wasserverbrauch gebe es auch Lob für die Deutschen: Ein Deutscher verbrauche ein Fünftel der Wassermenge eines US-Bürgers. Die Versorgung mit Trinkwasser sei eine der wichtigsten Aufgaben kommunaler Verwaltung.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Hier wies der Simon Bless auf ein ernsthaftes Problem hin: Viele ältere Wasserleitungen in Deutschland seien überdimensioniert, weil der Wasserverbrauch in den vergangenen Jahren erheblich zurückgegangen sei. Dadurch habe der Wasserdurchlauf nicht genügend Druck, und es komme zu Ablagerungen in den Leitungen.

Bei seinem Vortrag wies Simon Bless darauf hin, dass Trinkwasser nicht nur klar und sauber, sondern wirklich rein sein sollte. Um diesen Standard zu erreichen, konstruierte er eine umfangreiche Filteranlage für seine Spüle, die er zu Demonstrationszwecken in die Kulturscheune mitgebracht hatte.

Hilfreiche Hinweise erhielt das Publikum außerdem über stilles oder mit Kohlensäure versetztes Mineralwasser sowie über die Vor- und Nachteile von Glas- beziehungsweise Plastikflaschen.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Der Vortrag des Referenten aus Heppenheim stieß auf großes Interesse bei den Naturheilfreunden und wurde mit entsprechendem Beifall bedacht. H.T. (Bild: Naturheilverein)

AdUnit Mobile_Footer_1