AdUnit Billboard
Innenstadt

Grüne Wand und Sitzmöbel

Land bewilligt 300 000 Euro für drei Projekte

Von 
wk
Lesedauer: 

Viernheim. Eine attraktive Leseecke vor der Stadtbücherei, mobile Sitzgelegenheiten an mehreren Orten der City sowie die Begrünung einer Hallenbad-Wand: Mit diesen drei Projekten hat sich die Stadt Viernheim beim Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ beworben. Nun bekam sie grünes Licht für alle Vorhaben. Die Zuwendung beläuft sich offiziell auf 300 000 Euro, tatsächlich aber muss die Stadt einen Eigenanteil von 12,5 Prozent leisten. Die Kosten der drei Initiativen mit den Titeln Sommersitz, Living-City und Green-City schätzt die Verwaltung auf jeweils rund 100 000 Euro.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

„Ich freue mich sehr, dass auch unser zweiter Antrag im Rahmen dieses Programms wieder erfolgreich war“, sagt Bürgermeister Matthias Baaß. Sowohl ihm als auch dem Ersten Stadtrat Jörg Scheidel sei es ein Anliegen gewesen, dass sich die Stadt Viernheim bewirbt. „Jetzt können wir diese Ideen mit einem Umsetzungsplan unterlegen und dann zur Tat schreiten.“

Bei der zweiten Auflage des Landesprogramms zur Stärkung der Innenstädte konnten sich Kommunen für ein Budget von maximal 300 000 Euro bewerben und bis zu drei Projekte vorschlagen. 97 Städte und Gemeinden reichten einen Antrag ein, 41 davon wurden von Vertretern des Bündnisses für die Innenstadt ausgewählt. Insgesamt zehn Millionen Euro stehen bereit, um 95 Projekte zu realisieren. Von den Kommunen des Kreises Bergstraße haben sich auch Bensheim, Einhausen und Zwingenberg erfolgreich beworben.

Neue Handelskonzepte

Mehr zum Thema

Gas-Krise

Minister ermuntert Bürger zum Heimwerken

Veröffentlicht
Von
Gerhard Kneier
Mehr erfahren

„Der Schwerpunkt lag auf der kreativen Nutzung und Gestaltung innerstädtischer Innen- und Außenräume“, erklärt Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. Neue Formen des Wirtschaftens, des kulturellen Austauschs sowie des Wohnens erforderten neuartige innerstädtische Angebote. Die Bandbreite der geförderten Projekte zeige auf, wie vielfältig sich Innenstädte und Ortszentren aktiv gestalten ließen, so Al-Wazir.

Zum Zug kamen Projekte, die neuen Handelskonzepten Raum geben, indem sie Produktion, Showroom, Online-Shop und Reparatur an einem Ort zusammenbringen. Außerdem wollen Kommunen Arbeitsorte schaffen, die Co-Working mit Kinderbetreuung kombinieren. Bei anderen Vorhaben geht es um Veranstaltungsorte im Freien oder Begrünungsprojekte, die die Aufenthaltsqualität verbessern sollen. wk

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1