Bildung - Präsentation für Eltern von Viertklässlern stellt Unterrichtsmodelle und besondere Angebote vor Fröbelschule stellt sich Grundschülern vor

Von 
Othmar Pietsch
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Die Eltern der Viertklässler wurden von der Friedrich-Fröbel-Schule diesmal auf digitalem Weg über weiterführende Angebote informiert. © Othmar Pietsch

Viernheim. Für viele Kinder in Viernheim endet im Sommer die Grundschulzeit. Doch wie geht es danach weiter, und vor allem wo? Weiterführende Schulen zeigen derzeit ihre Möglichkeiten, angefangen von der Hauptschule bis hin zum Gymnasium. Nachdem die Schulen in früheren Jahren immer bei Tagen der offenen Tür ihre Angebote präsentierten, sind derzeit nur digitale Präsentationen möglich. So auch an der Friedrich-Fröbel-Schule, die mehrere Wege vorhält.

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In Vertretung von Rektor Markus Taube führte die stellvertretende Schulleiterin Silke Seitz durch die Präsentation. Claus Bunte von der städtischen Jugendförderung beschrieb die Aktivitäten des Stadtteilbüros West und Alina Bernhardt zeigte ihren Weg von der Grundschülerin ins Lehrerkollegium auf. Dazwischen wurden einige wenige Fragen beantwortet.

Die Fröbelschule ist eine Grund- und Mittelstufenschule mit musikalischem Schwerpunkt. Offiziell anerkannt als UNESCO-Projektschule gibt es Ganztagsangebote und Ganztagsklassen. Eine Besonderheit ist das angeschlossene Europäische Fotozentrum für junge Fotografie. Derzeit werden an der Fröbelschule rund 700 Kinder und Jugendliche betreut. Im Lehrerkollegium gibt es Jahrgangsteams, die Klassen 5 bis 7 erhalten eine intensive Förderung. Ein wichtiges Kriterium ist das soziale Lernen, und den älteren Schülern wird intensive Berufsorientierung ermöglicht.

Die Aufbaustufen der Klassen 5 und 6 werden als schulformübergreifende Maßnahme gestaltet, in der siebten Klasse folgt eine Teildifferenzierung in Deutsch, Mathematik und Englisch.

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Auf dem Weg zum Hauptschulabschluss gibt es einen praxisorientierten Bildungsgang, nach dem man in eine Berufsfachschule wechseln kann. Den Realschülern steht in einem mittleren Bildungsgang nach der zehnten Klasse der Weg in eine gymnasiale Oberstufe oder in ein berufliches Gymnasium offen. Wie das funktioniert, erläuterte Alina Bernhardt, die mittlerweile als Lehrerin an ihre Grundschule zurückgekehrt ist. „Es muss also nicht immer gleich ein Gymnasium sein, wenn man die vierte Klasse hinter sich hat“.

Kultur, Musik, Fotografie

„Abgerundet wird unser Angebot mit gesundheitsfördernden Projekten, Kooperationen mit der Musikschule, dem Förderband und Focus sowie durch das Ganztagsprogramm der Jugendförderung mit mehreren AG´s wie Fußball, Fahrradwerkstatt, Schach oder die UNESCO-AG sowie die kulturelle Praxis bei Musik und Fotografie“, beschrieb Silke Seitz weitere Besonderheiten an der Friedrich-FröbelSchule.

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