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Bildung - FFS verabschiedet 34 Zehntklässler und 17 Neuntklässler mit zwei Feierstunden / Besondere Auszeichnungen für Schüler nicht-deutscher Herkunft

„Fröbel-EM“ mit Zeugnis statt Pokal beendet

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su
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Die Schüler, die erst die Intensivklasse (Sprachlernklasse) besucht haben und nun den Abschluss geschafft haben, wurden besonders geehrt. © Sandra Usler

Viernheim. „Die Fröbel-EM ist vorüber“, zieht Schulleiter Markus Taube einen Vergleich mit der Fußball-Europameisterschaft. Die Schüler der Friedrich-Fröbel-Schule (FFS) haben zwar keinen Pokal gewonnen, halten aber am Ende des „Turniers“ ihr Abschlusszeugnis als Trophäe in den Händen.

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Die beiden Klassen des praxisorientierten Bildungsgangs (9aP und 9bP) sowie die zwei Klassen des mittlerem Bildungsgangs (10aM und 10bM) werden offiziell verabschiedet. Bei zwei Feierstunden in der Sporthalle freuen sich 34 Zehntklässler und 17 Absolventen der neunten Klasse zusammen mit ihren Eltern und auch den Lehrern über den gelungenen Schulabschluss.

„Euer Turnier begann mit unterschiedlichen Nationen in der Gruppenphase“ erinnert sich Markus Taube, „Spieler, Trainer und Betreuer waren gespannt.“ In der Schul-Zeit bis zum Finale habe es Erfolge und Einwechslungen genauso gegeben wie Verwarnungen und Verletzungen und auch die eine oder andere Verlängerung. „Im Finale kam es auf höchste Konzentration, Ausdauer, Gemeinschaft und Zusammenhalt an“, freut sich der Schulleiter, dass das Endspiel gemeistert ist. „Seid wie eine Siegermannschaft, die sich nicht beirren lässt“, rät er den Schulabgängern, die die Schlussphase der „Fröbel-EM“ ja unter erschwerten Corona-Bedingungen schaffen mussten.

Auch die Klassenlehrer Helmut Neumann, Marvin Greiner, Thomas Joachim und Dr. Bernd Wilhelm beglückwünschen ihre Schüler zum bestandenen Abschluss. „Ihr habt gelernt, euch zu organisieren“, lobt Neumann die Schüler. „Das Tutorial habt ihr, jetzt beginnt das richtige Leben“ entlässt Greiner die Schüler. Für die Schulseelsorge gratuliert Christina Feifer. „Traut euch auch, Fehler zu machen“ rät sie den Schülern – und wenn etwas schief gehe, könne man sich die Suppe mit dem Löffel, den es als Abschlussgeschenk gibt, selbst auslöffeln.

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Auch die Sprecher der einzelnen Klassen – Dominika Jachura und Isaias Haile, Zyawasha Mirzaiee, Leonie Grieser und Mika Seifert, Diana Fellinger und Mikail Sentürk – erinnern an die vergangenen Jahre und vor allem an die letzten Monate: „Uns fehlten die Dinge, die man außerhalb des Schulgebäudes erlebt“, bedauern die Schüler, die auch betonen: „Wir kommen aus unterschiedlichen Ländern, aber uns verbindet die Freundschaft.“

Besonders ausgezeichnet werden die Schüler nicht-deutscher Muttersprache, die mit wenig Deutschkenntnissen erst die Intensivklasse besucht hatten und nun ihren Abschluss geschafft haben. Bevor es die ersehnten Abschlusszeugnisse gibt, werden aus jeder Klasse die Schüler mit den besten Noten besonders geehrt. In der 9aP erreichte Dominika Jachura den praxisorientierten Hauptschulabschluss mit der Note 2,0. In der Parallelklasse 9bP liegt Karlo Plavcic mit 1,6 vorne. In der 10aM ist Nadine Nungesser mit einem Schnitt von 1,4 die Klassenbeste, Diana Fellinger aus der 10bM schließt die Schullaufbahn mit einer 1,3 ab. su

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