Großbrand Viernheim Experten zur Brandursache in Viernheim: Kurzschluss

Von 
Martin Schulte
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Viernheim. Experten der Kripo und ein Brandgutachter haben das Reihenhaus, von dem der Großbrand in Viernheim am Montag, 15. Februar, ausgegangen war, am Dienstagvormittag untersucht. Sie schließen Brandstiftung und Fremdeinwirkungen aus und sprechen von einer elektrotechnischen Ursache für das verheerende Feuer, erklärte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Südhessen in Darmstadt auf Nachfrage dieser Redaktion. Ein Kurzschluss sei "mehr als wahrscheinlich".

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Der Brandherd habe sich im Kinderzimmer im Dachgeschoss befunden. Weitere Details zur Ursache ließen sich aufgrund des hohen Beschädigungsgrads vor allem im Dachgeschoss nicht mehr ermitteln. "Da ist alles vollkommen zerstört", sagte die Polizeisprecherin.

Eindeutig sei aber festzustellen gewesen, dass das Dach Feuer gefangen und die Flammen von dort aus auf die beiden Nachbarhäuser übergegriffen haben. Innerhalb des Unglückshauses habe sich das Feuer dann von oben nach unten gearbeitet. "Der Keller steht noch unter Wasser von den Löscharbeiten", sagte die Sprecherin. Ob das Haus abgerissen werden muss, oder wieder instand zu setzen ist, müssten nun weitere Untersuchungen zeigen. Den Schaden beziffern die Experten mit mindestens 500.000 Euro.