Glaube - Auferstehungsgemeinde und Christuskirchengemeinde benennen Laien, die in den nächsten sechs Jahren die Pfarrer beraten

Evangelische Kirchen wählen am Sonntag neuen Vorstand

Von 
Sandra Usler
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Viernheim. Am Sonntag, 13. Juni, findet die Kirchenvorstandswahl in der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau statt. Auch in den beiden Viernheimer Gemeinden werden neue Kirchenvorstände gewählt – zehn Personen in der Auferstehungsgemeinde, neun Mitglieder in der Christuskirchengemeinde.

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Pfarrer Thomas Blöcher erhält ab September Verstärkung durch Mitglieder des Kirchenvorstands, die am Sonntag gewählt werden. © Sandra Usler

Alle wahlberechtigten evangelischen Bürger haben per Post eine Wahlbenachrichtigung erhalten. Diese Wahlunterlagen enthalten erstmals auch den Hinweis auf die Möglichkeit, die Stimme online abzugeben. Dafür gibt es in dem Schreiben einen Zugangscode unter einem Rubbelfeld. Wer online wählen möchte, konnte sich vorab für die digitale Art der Stimmabgabe registrieren.

Der Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand verwaltet unter anderem das kirchliche Vermögen, vertritt die Gemeinde in rechtlichen Fragen, kümmert sich um den Erhalt der Kirchengebäude und wählt Pfarrerinnen und Pfarrer.

Er ist verantwortlich für die Kindergärten einer Gemeinde und für die Nutzung und Vergabe von Gemeinderäumen.

Weiterhin trägt der Kirchenvorstand eine Mitverantwortung für die Seelsorge und die Gottesdienstgestaltung.

In der Christuskirchengemeinde werden neun Kirchenvorstandsmitglieder gewählt, in der Auferstehungskirchengemeinde besteht der neue Kirchenvorstand aus zehn Personen. Gewählt wird auch ein Jugenddelegierter, der die Hälfte der Stimmen erreichen muss und dann als beratendes Mitglied dem Kirchenvorstand angehört.

Wahlberechtigt sind Gemeindeglieder ab 14 Jahren. Die neue Amtszeit des Kirchenvorstands beträgt sechs Jahre und beginnt im September 2021. su

Nach der Anmeldung haben die Wähler den Link zum Online-Wahllokal, eine persönliche Identifizierungsnummer und ein Passwort erhalten. Ihre Stimmen können alle Berechtigten bis zum Wahlsonntag um 18 Uhr im Wahlportal abgeben. Natürlich kann man auch weiterhin ganz klassisch sein Kreuzchen setzen. Die Viernheimer Gemeinden machen auch das per Briefwahl, so dass die Gemeindemitglieder ihre Stimmzettel zu Hause ausfüllen und zurücksenden können. Die Stimmabgabe ist aber am Sonntag, 13. Juni, auch direkt in den Wahllokalen möglich. Die Auferstehungskirche hat den Bonhoeffersaal im Anbau der Auferstehungskirche (Berliner Ring 74) von 11 bis 18 Uhr geöffnet. In der Friedenskirche (Konrad-Adenauer-Allee 16) ist die Stimmabgabe zwischen 10 und 11 Uhr möglich. Und das Gemeindezentrum in der Saarlandstraße ermöglicht die Kirchenvorstandswahl vor Ort von 12 bis 18 Uhr.

Für den Kirchenvorstand der Christuskirchengemeinde sind neun Personen zu wählen. Genauso viele Frauen und Männer stellen sich zur Wahl. Es ist also eine Listenwahl mit einem einzigen Kreuz möglich. Eva Berndt, Martina Hanf, Gabriele van Hülst, Adelheid Kakoschke, Bianca Klotzbach, Ulrike Kolb, Maik Lautersbach, Sabine Rohrßen-Lange und Thorsten Schwöbel kandidieren. In der Auferstehungsgemeinde besteht der neue Kirchenvorstand aus zehn Mitgliedern. Mit Cindy Bauer, Pia Biereth, Christa Brümmer-Hensel, Harald Fiedler, Karin Lange, Ilona Meyer, Reinhard Prechtl, Manuela Riegler, Kai Schneider, Elisabeth Schoppers, Annette Sowa und Dr. Peter Thoele stehen zwölf Kandidaten zur Wahl, die schon im Kirchenvorstand engagiert oder anderweitig in der Gemeinde aktiv sind. Dominik Barenbrügge steht als Jugendvertreter zu Wahl.

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Die Kirchenvorstandsmitglieder nehmen im September ihre Tätigkeit auf und werden sechs Jahre lang Pfarrerin Dr. Irene Dannemann, Pfarrer Klaus Traxler in der Christuskirchengemeinde sowie Pfarrer Markus Eichler und Pfarrer Thomas Blöcher in der Auferstehungskirche unterstützen.

Freie Autorin