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Erster Stadtrat

Erster Stadtrat: CDU schaut in den eigenen Reihen

Von 
su/mas
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Das Viernheimer Rathaus. © Othmas Pietsch

Viernheim. Viernheim. Der Haupt- und Finanzausschuss wird als Wahlvorbereitungsausschuss für die  Wahl einer hauptamtlichen Ersten Stadträtin beziehungsweise eines hauptamtlichen Ersten Stadtrats für Viernheim eingesetzt. Dem Votum war in der Stadtverordnetenversammlung am Freitagabend ein CDU-Antrag vorausgegangen. Seit dem Tod von Bastian Kempf am 9. Juni ist die Stelle des hauptamtlichen Beigeordneten unbesetzt. Kempf hatte der CDU angehört. Der Wahlvorbereitungsausschuss bereitet die Ausschreibung der Stelle vor, die neue Erste Stadträtin oder der neue Erste Stadtrat wird von der Stadtverordnetenversammlung gewählt.
Torben Kruhmann, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands, erklärte auf Nachfrage, die Partei schaue nun, ob sich in ihren Reihen ein geeigneter Kandidat finde. „Wir stehen erst am Anfang“, sagte Kruhmann. Einen Personalvorschlag könne man womöglich im August machen. Eine Wahl durch die Stadtverordnetenversammlung stelle er sich frühestens im Oktober oder November vor. Er gab zu bedenken, dass sich auch externe Interessenten bewerben könnten.
SPD-Ambitionen „ völlig offen“
Auf die Frage, ob die CDU als stärkste Fraktion im Stadtparlament Anspruch auf die Besetzung der Position erhebt, sagte Kruhmann: „Wir wünschen uns natürlich, dass die anderen Fraktionen das bedenken. Aber am Ende brauchen wir Mehrheiten, alleine kann die CDU den Ersten Stadtrat nicht wählen. Wir müssen also Mehrheiten suchen.“
Ob die SPD Ambitionen hat, einen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken, „ist noch völlig offen“, sagte deren Fraktionschef Daniel Schäfer. „Wir haben dem CDU-Antrag in der Stadtverordnetenversammlung natürlich zugestimmt, weil der Prozess in Gang gesetzt werden  muss. Dieser Prozess dauert Monate“, so Schäfer weiter.
Thomas Klauder, Fraktionssprecher der Grünen, erklärte auf die Frage, ob seine Partei Ambitionen habe: „Im Moment noch nicht. Ich mag es aber nicht ausschließen.“ Allerdings sei es der ausgesprochene Wunsch der Grünen, die Personalie so schnell wie möglich zu regeln, so Klauder. „Dafür wollen wir alles tun.“

 

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