Triathlon - Viernheimer Regionalliga-Herren erobern zum Saisonauftakt beim Swim-and-Run in Darmstadt den vierten Platz / Strenge Hygienemaßnahmen vor dem Start

Erst Corona-Test, dann Wettkampf

Von 
Sandra Usler
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Wettkampfvorbereitung mal anders: Für das Auftaktrennen der Regionalliga war ein negativer Corona-Test Voraussetzung. © TSV Amicitia

Viernheim. Die Saison 2021 ist eröffnet – trotz Corona-Pandemie: Als erstes Team der Viernheimer Triathleten sind die Regionalliga-Herren wieder in den Wettkampfbetrieb eingestiegen. Nach über einjähriger Pause trat die Mannschaft zum Saisonauftakt beim Swim-and-Run-Wettbewerb in Darmstadt an. Die Viernheimer sicherten sich dabei den vierten Platz.

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Trotz der anhaltenden Pandemie und der verbundenen Beschränkungen konnte dieser Wettkampf reibungslos und sicher durchgeführt werden. Im Spitzensport, zu dem die Regionalliga zählt, dürfen mit entsprechenden Hygienemaßnahmen Training und Wettkampf stattfinden. Beim Rennen in Darmstadt waren deshalb auch nur Starter der Damen- und Herren-Regionalliga sowie Athleten aus dem Nachwuchskader am Start. Zuschauer waren zum Saisonauftakt nicht zugelassen, die Auflagen für die Teilnehmer waren groß.

Anreisen durfte nur, wer einen negativen Corona-Schnelltest vom Vortag vorzeigen konnte, das galt gleichermaßen für Athleten, Kampfrichter und Helfer. Beim Schwimmen gab es keinen Massenstart, sondern einen Jagdstart, das heißt, die Athleten gingen nacheinander alle 15 Sekunden ins Wasser. Geschwommen wurden die 500 Meter im Zick-Zack durch das Darmstädter Nordbad, nach jeder Bahn musste unter der Leine durchgetaucht werden. In der Wechselzone hatte jeder Athlet dann fünf Minuten Zeit, um sich die Laufsachen anzuziehen und auf die Laufstrecke zu gehen. Fünf Runden waren zu absolvieren, nach fünf Kilometern stand die Endzeit jedes Athleten fest. Ruben Zillig vom TSV Amicitia schaffte es in dieser Einzelwertung auf den dritten Platz – vor allem dank seiner starken Laufzeit. Mit 16:26,35 Minuten für die fünf Kilometer war er der zweitschnellste Starter.

Schneller Ruben Zillig

Steffen Kundel wurde Neunter, verbesserte sich ebenfalls beim Laufen. Nicolas Honsowitz schaffte die schnellste Schwimmzeit der Viernheimer und landete auf Platz 17. Marius Manger rutschte durch Strafsekunden wegen Überschreitens der Wechselzeit auf den 36. Platz, das Ergebnis machte Benedict Schnitzler als 39. komplett. In der Addition aller Zeiten und Platzierungen belegte der TSV Amicitia den vierten Platz. Schneller als die Triathleten aus Viernheim waren nur die Teams aus Baunatal, Darmstadt und Trier, die sich jeweils mit Startern der 1. Bundesliga verstärkt hatten. Die Regionalliga-Herren, für die Peter Brandmüller verantwortlich ist, waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden, denn der vierte Platz bringt eine gute Ausgangsposition für die kommenden Rennen.

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Vier weitere Wettbewerbe sind 2021 geplant. Weiter gehen soll es am 2. Mai mit einem Teamrennen über die Sprintdistanz in Gelnhausen, drei Wochen später folgt der Löwentriathlon in Freilingen über die Sprintdistanz. Am 11. Juli geht es zum Burgwald Triathlon nach Bottendorf. Das Saisonfinale findet am 12. September beim RheinAhrTriathlon in Remagen statt. Das erklärte Saisonziel der Mannschaft ist der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nachdem die erste Herrenmannschaft des TSV Amicitia 2019 den Aufstieg knapp verpasst hat, möchte sie am Ende dieser Saison ganz oben in der Abschlusstabelle stehen.

Freie Autorin