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Erste Hilfe

Erfolgreiche Olympiade

Johanniter aus Viernheim gehören zu den besten Rettern in Hessen und Rheinland-Pfalz

Von 
red
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Viernheim. Ein Rettungshubschrauber in der Luft, Blaulicht verschiedenster Rettungsfahrzeuge, Einsatzkräfte zu Pferd und mit vier Pfoten. Zahlreiche Ersthelfer, Sanitäter, Retter und Ärzte waren kürzlich in der Wiesbadener Innenstadt im Einsatz.

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Der Grund: Der Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) hat in Wiesbaden ihren Landeswettkampf ausgetragen und rund 450 haupt- und ehrenamtliche Johanniter sind gekommen. Auf dem Schlossplatz, im Rathaus und auf dem Warmen Damm wurde es voll, spektakuläre Einsatzszenarien aus dem Bereich Erste Hilfe und Notfallrettung standen auf dem Programm.

Der Wettkampftag begann am frühen Morgen mit einer Andacht in der Marktkirche und einem Theorietest, unter anderem in Erste-Hilfe-Wissen. Dann standen die praktischen Übungen rund um das Rathaus, am Landtag sowie im Park am Staatstheater auf dem Plan. Für die Wettkampfteams hieß es, entsprechend ihres Ausbildungsstandes, verschiedene Einsatzbeispiele zu bearbeiten. Verkehrsunfälle, Brand- und Sturzverletzungen, Schnittwunden sowie Herz-Kreislauf-Vorfälle wurden durch Mimen täuschend echt dargestellt und von den Wettkämpfern fachmännisch versorgt. Bewertet wurden die Mannschaftsleistungen von Schiedsrichtern, die selbst als Erste-Hilfe-Ausbilder, Retter oder Ärzte tätig sind.

Platz eins in der Kategorie C

Die Johanniter aus dem Regionalverband Bergstraße-Pfalz haben dabei in der Kategorie C den ersten Platz belegt. In dieser Kategorie starten Kinder und Jugendliche, die mindestens das sechste aber noch nicht das zwölfte Lebensjahr vollendet haben. Regionalvorstand Kai Jugenheimer zur erfolgreichen Teilnahme seiner Mannschaft: „Ich freue mich für unsere Mannschaft und unseren Regionalverband für den Sieg beim diesjährigen Landeswettkampf der JUH. Die lange Vorbereitung und die vielen Übungen im Vorfeld haben sich ausgezahlt. Ich wünsche unserer Mannschaft auch viel Erfolg im kommenden Mai auf dem Tag der Johanniter-Bundeswettkampf in Potsdam.“

Im Park vor dem Staatstheater, wo eine Fahrzeugausstellung von Johannitern, Feuerwehr, THW und einem Autohaus aufgebaut war, landete am Vormittag auch einer der Intensivtransporthubschrauber der Johanniter Luftrettung. Vor dem Hessischen Landtag stand der Ratiopharm-Erste-Hilfe-Truck als Mitmachangebot bereit: Besucher konnten darin spielerisch Wiederbelebungsmaßnahmen in einer digitalen Simulation üben.

Alle zwei Jahre richten die Landesverbände der Johanniter-Unfall-Hilfe ihren Landeswettkampf aus. Aufgeteilt nach Alters- und Ausbildungsstand messen sich die Mannschaften in einem fairen Wettstreit und ermitteln so ihre besten Retter. Die Siegermannschaften vertreten dann im folgenden Jahr ihren Landesverband beim Tag der Johanniter, dem Bundeswettkampf der Landessieger.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit rund 29 000 Beschäftigten, mehr als 46 000 ehrenamtlichen Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland. red

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