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MGV 1846 - Matthias Berndt gewinnt 16. Tischkegelturnier

Ein „Hubschrauber“ kostet die Siegchance

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su
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Beim Tischkegelturnier gewann Matthias Berndt (Mitte) vor Jutta Winkler und Helmut Heisch. © Sandra Usler

Viernheim. Beim 16. Tischkegelturnier des MGV 1846 steht wieder ein Sänger ganz oben auf dem Treppchen. Matthias Berndt setzte sich im Finale durch und verwies Jutta Winkler – wie im Vorjahr – auf den zweiten Platz. Dritter wurde Sänger Helmut Heisch.

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MGV-Sänger Otto Hofmann hatte das Tischkegeln einst im Urlaub entdeckt. Dabei wird nicht auf einer Bahn gespielt, sondern die Kegel stehen auf einem Holzgestell und werden mit einem Pendel umgeworfen. Erst wird die Schnur mit der schweren Kugel schwungvoll um den Pfosten gedreht, beim Abwickeln wirft sie dann die Kegel um. Das gesellige Spiel brachte Hofmann nach Viernheim und veranstaltete vor 16 Jahren das erste Turnier für die Sänger.

20 Teilnehmer am Start

Vom Hofmannschen Garten ist der Verein mittlerweile in das eigene Vereinshaus umgezogen, im Zelt auf der Terrasse wird gekegelt. Die Spieltische stehen weit auseinander, die Spieler können den notwendigen Abstand wahren. 20 Teilnehmer wollen ihr Tischkegel-Talent beweisen und spielen die Vorrunde aus. Jeder Spieler hat zehn Versuche pro Runde, die Ergebnisse werden addiert. Die besten Spieler aus den Vorrunden treffen im Viertelfinale in direkten Duellen aufeinander, wechseln dabei Tisch und Spielgerät. Ab jetzt werden drei Durchgänge gespielt und die Punkte zusammengezählt.

Jutta Winkler beweist wie im Vorjahr ein gutes Händchen, kegelt einen Mann nach dem anderen aus dem Turnier und steht als erste Finalteilnehmerin fest. Ihr folgt Matthias Berndt, der nach 2014 und 2015 den dritten Gesamtsieg vor Augen hat. Das Endspiel ist zwei Durchgänge lang sehr knapp, beide Spieler liegen fast gleichauf. Aber im dritten Durchgang leistet sich Jutta Winkler einen „Hubschrauber“ – eine Nullrunde. Der Vorsprung des Sängers wächst und ist nicht mehr aufzuholen, Matthias Berndt holt sich den Sieg. Bei der Siegerehrung gibt es nicht nur Sachpreise für die ersten Drei, sondern für den Sieger auch den Wanderpokal, den Jupp Kreutzer einst handgeschnitzt hatte.

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Der MGV 1846 hat nicht nur das Vereinsleben mit dem Tischkegelturnier aufleben lassen, sondern vor einigen Wochen auch den Singstundenbetrieb wieder aufgenommen. Gesungen wird donnerstags um 20.30 Uhr im Freien auf der Terrasse des MGV-Vereinshauses. Es stehen in naher Zukunft keine gesanglichen Auftritte an, in den Chorproben werden aber neue Lieder und Stücke eingeübt.

Auch die nächste Veranstaltung steht schon an: Der MGV 1846 will das traditionelle Gartenfest durchführen – allerdings in einer abgespeckten Corona-Version. „Aktuell planen wir das Fest für das Wochenende 30. Juli bis 1. August“, bestätigt der Erste Vorsitzende Jens Heinen. Gefeiert wird auf dem Gelände rund um das neue Vereinshaus. Am Samstag, 31. Juli, soll ein Kartenvorverkauf den Zutritt regulieren, um die Vorgaben einzuhalten. Sonntags, 1. August, sind die Viernheimer zum Frühschoppen und Kaffee und Kuchen eingeladen. Auch ein Oktoberfest am 9. und 10. Oktober würde der MGV gern ausrichten – sofern es die Infektions- und Verordnungslage dann zulässt. su

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