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Verkehr - Fahrradboom macht sich bei Codieraktion bemerkbar

Dieben den Spaß verderben

Von 
JR
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Viernheim. Die kostenlose Fahrradcodierung bei der Viernheimer Polizei ist weiterhin stark gefragt. Beim jüngsten Termin wurden im Hof des neuen Polizeigebäudes in der Kettelerstraße mehr als 30 Drahtesel mit individuellen Buchstaben- und Zahlenkombinationen versehen. „Solch eine sichtbare Markierung auf dem Rahmen reicht oft schon aus, um potenziellen Fahrraddieben den Spaß zu verderben“, sprechen die beiden Polizeibeamten Thomas Karpouzos und Bayram Gül aus Erfahrung.

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Durch das neue Graviergerät müssen jetzt nicht mehr die Zahlen und Buchstaben in einem Setzkasten zeitraubend zusammengesucht werden, der Code kann direkt am Werkzeug eingetippt werden. Auch diesmal gab es Unterstützung vom Freiwilligen Polizeidienst der Stadt Viernheim, der sich um die Formalitäten kümmerte. Die Fahrradbesitzer mussten einen Eigentumsnachweis, den Personalausweis und für E-Bikes den passenden Schlüssel zur Entfernung des Akkus mitbringen. Die teuren Batterien bekamen übrigens denselben Code verpasst wie das Rad.

Thomas Karpouzos codiert das Rad von Waldemar Birkle. © Othmar Pietsch

Neben mechanischen und elektronischen Sicherungen ist die Codierung inzwischen ein beliebtes Mittel, sein Fahrrad gegen Diebe zu schützen. Erst wenn der Code, in dem sich Name, Wohnort und Straße verschlüsselt verstecken, ermittelt ist, kann das Spezialgerät seine Arbeit aufnehmen.

Die kostenlosen Codieraktionen in Viernheim haben sich mittlerweile über die Stadtgrenzen hinaus herumgesprochen. Es gab sogar Anfragen aus Wald-Michelbach und Darmstadt. Natürlich werden die Viernheimer bevorzugt. Dazwischen können aber auch auswärtige Fahrradbesitzer eingeschoben werden. Ein Ehepaar war eigens aus dem Gorxheimer Tal mit seinen E-Bikes angereist, um die wertvollen Räder codieren und registrieren zu lassen. JR

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