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Fußball - TSV Amicitia Viernheim gewinnt mit 11:1 beim KSC Schwetzingen / 100. Saisontreffer für die Südhessen

Blau-Grüne feiern Schützenfest

Von 
JR
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Viernheim. Mit einem deutlichen 11:1-Sieg beim Abstiegskandidaten KSC Schwetzingen hat der TSV Amicitia Viernheim seine Titelambitionen in der Fußball-Kreisliga Mannheim einmal mehr deutlich unterstrichen. Mit diesem zweistelligen Auswärtssieg konnte nicht nur der Vorsprung von 13 Punkten auf Verfolger VfB Gartenstadt gehalten werden, es wurde auch das Torverhälnis ausgebaut. Die Meisterschaft ist allerdings noch nicht in trockenen Tüchern, stehen doch noch sechs Spieltage auf dem Plan.

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Die Kräfteverhältnisse waren schon vor dem Anpfiff klar, alle rechneten mit einem Sieg der Viernheimer. Dass der Erfolg letztendlich so deutlich ausfiel, war sicher den Personalproblemen der Gastgeber geschuldet, die auf einige Kicker der alten Herren zurückgreifen musste. Immerhin konnten die Schwetzinger fast eine halbe Stunde einen Gegentreffer vermeiden, danach lief die Tormaschine der Südhessen auf Hochtouren.

Den Anfang machte Jason Linhoff (25.) mit dem 0:1, dem Tim Achilles (27.) schnell das 0:2 folgen ließ. Die Hausherren trafen dann zum 0:3 noch ins eigene Netz. Nach dem 0:4 durch Daniel Herbel (39.) kamen die Schwetzinger durch Demiray wenigstens zum Ehrentreffer (41.).

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Nach dem Seitenwechsel hatten die Viernheimer dann wohl ein zweistelliges Ergebnis als Ziel ausgerufen und hielten den Druck entsprechend hoch. Laurenz Baaß setzte den Torreigen mit dem 1:5 fort (62.). Das 1:6 durch Philipp Haas (66.) bedeutete schließlich den 100. Saisontreffer, gleichzeitig schraubte der Angreifer sein persönliches Konto auf 17 Tore. 60 Sekunden später markierte René Helbig das 1:7. In der Schlussphase klingelte es dann noch viermal im Schwetzinger Gehäuse. Erik Anhölcher mit einem Doppelpack (79./80.), Herbel (86.) und erneut Anhölcher (88.) waren dabei erfolgreich.

Nach dieser deutlichen Niederlage muss das Team von Trainer Yunus Kilic noch mehr um den Klassenerhalt bangen. Derzeit stehen die Schwetzinger auf Rang 14 und damit auf einem Abstiegsplatz. Das rettende Ufer ist allerdings nur vier Zähler entfernt. Viernheim kann dagegen schon den Sekt kaltstellen und die Meisterschaftsfeier planen. Am kommenden Sonntag (15 Uhr) gegen Kellerkind Enosis Mannheim dürfte es jedoch noch keine Entscheidung geben. JR

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