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Katholisches Sozialzentrum - Angehende ABC-Schützen erhalten nagelneue Schultaschen / „Haus des Lebens“ und „Schuldudd“ ziehen an einem Strang

40 Ranzen, strahlende Kinder, glückliche Eltern

Von 
Othmar Pietsch
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Hannelore Gaal (v.l.), Carmen Tomaszewski, Hedy Fraas und Elke Schlosser freuten sich über strahlende Kinderaugen und glückliche Eltern. © Othmar Pietsch

Viernheim. Wenn nach den Sommerferien wieder der Schulunterricht beginnt, dann werden zahlreiche Erstklässler wieder stolz ihre bunten Schultüten und die neuen Ranzen präsentieren. Darunter auch 40 Kinder aus sozial schwachen Familien, die jetzt am katholischen Sozialzentrum nagelneue Schulranzen in Empfang nehmen durften.

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Möglich wurde diese Aktion, die zum dritten Mal in Folge durchgeführt wurde, durch die Zusammenarbeit des Fördervereins „Haus des Lebens“ und der Initiative „Schuldudd“ der Gemeindecaritas der katholischen Kirche in Viernheim.

„Wir machen das, damit Erstklässler, die sich so eine Anschaffung nicht leisten können, einen guten Start ins Schulleben haben. Auch Schulmaterial, das für die ersten Wochen für den Unterricht benötigt wird, wurde ausgegeben. Wie im vergangenen Jahr haben wir die Organisation in Kooperation mit der Initiative Schuldudd durchgeführt“, merkte Ellen Dewald, Vorsitzende des Fördervereins, an. Im Vorfeld waren mehrere Einrichtungen in Viernheim, kirchliche beider Konfessionen sowie die Kitas der Arbeiterwohlfahrt, über diese Maßnahme informiert.

Alles, was das Herz begehrt

Grund ist die zunehmende Kinderarmut, die auch hierzulande zu einem großen Problem geworden ist. Allein in Deutschland sind über 2,5 Millionen Kinder betroffen, Tendenz steigend. Studien belegen, dass durch die Corona-Pandemie noch mehr Kinder aus sozial schwachen Familien benachteiligt wurden.

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Im vergangenen Jahr waren es noch 20 Kinder, die einen Ranzen erhielten. Diesmal wurde sogar 40 Kindern ein neuer Ranzen übergeben, gefüllt mit allem, was für den Unterricht benötigt wird. „Wir vom Förderverein Haus des Lebens sind stolz dies alles zu ermöglichen. Wir danken den Mitgliedern, den vielen Spendern und ganz besonders des vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, ohne die dies nicht möglich wäre“ lobte Ellen Dewald.

Am Eingang der Kinderkleiderkammer „Jacke wie Hose“ warteten schon lange vor der Öffnungszeit die Eltern, einige hatten ihre Kinder mitgebracht. Im Vorfeld war ein Antrag notwendig gewesen, der recht unbürokratisch bearbeitet wurde. Dafür gab es neben den Schulranzen auch noch Schreibblöcke, Stifte, Hefte, Mäppchen, Farbkasten und Malpinsel, die von Hannelore Gaal, Carmen Tomaszewski, Hedy Fraas und Elke Schlosser ausgeteilt wurden. „Weil viele Familien wegen Corona zusätzliche finanzielle Probleme haben, wurde diesmal auf die zehn Euro Eigenanteil verzichtet“, so die Organisatorinnen.

Freier Autor

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