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Bildung - Kurpfalzrealschule erhält 1500 Euro aus Projekt des Inner Wheel Clubs

Schriesheim: Inner Wheel Club unterstützt Corona-Nachhilfe

Von 
Gerlinde Gregor
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Inner Wheel macht Schule: Rektorin Petra Carse (v.l.), freut sich über die Spende von Sabine Binder, Evelyn Haber und Renate Kiefer-Schlick. © Gerlinde Gregor

Schriesheim. Kinder leiden bekanntlich am meisten unter der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen und Einschränkungen. Mochte ein Unterricht per Internet und Video auch noch so gut gemacht sein, so konnte er sich keineswegs mit einem Live-Unterricht in einer Klassengemeinschaft messen. Einige Durchschnittsschüler sind deshalb auf der Strecke geblieben.

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Der Inner Wheel Club (IWC) hat dieses Problem erkannt und das Projekt „Inner Wheel macht Schule“ ins Leben gerufen. „Wir wollen mit diesem Projekt Lerndefizite, die durch Homeschooling verursacht wurden, ausgleichen“, erläuterte die Clubkorrespondentin des IWC Schriesheim/Weinheim Renate Kiefer-Schlick. Initiatorin Marie-Luise Glenz stellte die ersten Kontakte zu den beiden Schulen, der Albert-Schweitzer-Schule in Weinheim und der Kurpfalzrealschule in Schriesheim, her, die mit jeweils 1500 Euro für Nachhilfe in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch unterstützt werden.

Mit diesem Honorar sollen Lehramtsstudierende dazu beitragen, Defizite abzubauen. Völlig von der Unterstützung begeistert zeigte sich bei einem Pressegespräch die Schulleiterin der Kurpfalzrealschule, Petra Carse. „Wir haben mit einem derartigen Angebot gar nicht gerechnet und uns darüber umso mehr gefreut“, dankte sie. Schüler der Klassenstufen fünf und sechs sollten in den Genuss kommen.

Seit Ende der Pfingstferien werden Schüler in kleinen Gruppen zwischen sieben und zwölf Schülern einmal wöchentlich bis zu den großen Ferien von Lehramtskandidaten in den drei Kernfächern unterrichtet. „Auch bei dieser Lernsituation darf man nicht vergessen, dass die Kinder auch spielen sollen“, hob Carse hervor.

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„Einige Eltern nehmen das Angebot begeistert an, andere wiederum sehen es skeptisch und lehnen es ab“, fasste Carse die Reaktion aus der Elternschaft zusammen. Leider seien wegen Corona im vergangenen Jahr weitere Fördermaßnahmen wie etwa das Lernen des Umgangs mit Konflikten zu kurz gekommen.

Zusammenfassend berichtete sie, dass die meisten Schüler mit dem Lockdown und seinen Einschränkungen erstaunlich gut klar gekommen seien. „Darunter gelitten hat die Klassengemeinschaft“, sagte Carse und dankte den IWC-Frauen: „Ich habe ein gutes Gefühl und bin sicher, dass sich der Erfolg spätestens im nächsten Schuljahr einstellen wird“. 

Freie Autorin

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