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Schriesheim - Gemeinderat tagt am Mittwoch in Mehrzweckhalle

Sanierung der Schule im Fokus

Von 
Hans-Jürgen Emmerich
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Die Sanierung der Talstraße soll in Kürze beginnen. © Marcus Schwetasch

Schriesheim. Die Sanierung des Kurpfalz-Gymnasiums in Schriesheim bewegt sich weiterhin im Rahmen des bewilligten Förderungszeitraums. Das geht aus der Vorlage der Verwaltung zur nächsten Sitzung des Gemeinderates am Mittwoch, 21. Juli, in der Mehrzweckhalle hervor. „Auch die Kostenansätze werden derzeit gehalten“, heißt es weiter.

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Die vom Gemeinderat in 2019 freigegebenen 70 Prozent des Baukostenvolumens seien inzwischen überschritten worden. Da sich die bereits erfolgten Ausschreibungen im ermittelten Kostenrahmen bewegten und sich auch durch die Nachträge derzeit keine überplanmäßigen Ausgaben abzeichneten, empfiehlt die Verwaltung dem Gemeinderat, das restliche Budget für die noch folgenden Ausschreibungen (Gewerke) zur Sanierung freizugeben.

Wie der genaue Sachstand des Millionenprojektes ist, wird Sebastian Bohnekamp vom Darmstädter Architekturbüro Dierks, Blume und Nasedy im Rat erläutern. Bislang wurden Aufträge mit einem Volumen von mehr als neun Millionen Euro vergeben. Die Maximalkosten wurden 2019 vom Gemeinderat auf 21,5 Millionen Euro gedeckelt.

Weiteres Thema ist die Erneuerung der Talstraße. Die Stadt und die WVE Schriesheim planen die Erneuerung der Wasserleitung, der Hausanschlüsse von Kanal und Wasserleitung und die Sanierung des Straßenbaus in der Talstraße. Die Maßnahme soll in einzelne Bauabschnitte aufgegliedert werden. Als erster Teil ist die Schmale Seite vorgesehen. Um das Projekt in Angriff nehmen zu können, soll der Gemeinderat das Vergabeverfahren an ein externes Architekturbüro vergeben.

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Damit der vorhandene Edeka-Markt am nördlichen Ortseingang von Schriesheim die Chance zu einer Modernisierung und Erweiterung auf 1600 Quadratmeter Verkaufsfläche erhält, muss der dort noch immer geltende Bebauungsplan von 1975 angepasst werden. Dazu muss der Gemeinderat als ersten Schritt einen Aufstellungsbeschluss fassen. Untersucht werden soll nach dem Vorschlag der Verwaltung auch, ob zugleich die Möglichkeit besteht, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Außerdem will die Verwaltung prüfen lassen, ob die derzeitige Zufahrt über die Haydnstraße und den Säulenweg dauerhaft leistungsfähig genug ist. Die Einwohner können sie zu Beginn der Sitzungin der Fragestunde zu Wort melden.

Redaktion Aus Leidenschaft Lokalredakteur seit 1990, beim Mannheimer Morgen seit 2000.

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