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Schriesheim - Verein schaut zufrieden auf 2020 zurück

Kulturkreis trotzt der Pandemie

Von 
Gerlinde Gregor
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Schriesheim. Der Schriesheimer Kulturkreis (KKS) hat bei seiner Jahreshauptversammlung ein positives Fazit für 2020 gezogen – trotz zahlreicher Corona-bedingter Einschränkungen. Doch das Virus war nicht das einzige, was dem Verein zu schaffen machte. Der Tod von Lynn Schoene, Künstlerin und Leiterin des Kerg Museums, riss eine große Lücke. Schoene zu Ehren gibt es im Kerg Museum zwischen dem 3. Oktober und dem 28. November eine Ausstellung ihrer Werke. Die Laudatio übernimmt Hans Gercke, Direktor des Heidelberger Kunstvereins.

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Tom Feritsch, der nach ihrem Tod die Leitung des Museums Théo Kerg übernommen hatte, informierte darüber, dass er für diese Sonderausstellung einen Querschnitt aus Schoenes Werken gewählt habe, die auch zum Verkauf stünden. Im Januar gehe diese Ausstellung weiter nach Heidelberg.

Not macht erfinderisch

Wegen Corona mussten 2020 viele geplante Veranstaltungen abgesagt werden, was die Vorsitzende Gabriele Mohr Nassauer bedauerte. Aus ihrem Rechenschaftsbericht ging hervor, dass 2020 noch mit der traditionellen Drei-Königsmatinee begrüßt werden konnte. Auch die Veranstaltung im Februar mit Künstler Sebastian Lehmann im Zehntkeller konnte noch stattfinden sowie die Kunstausstellung „Licht Strahlenburg“. Die Mathaisemarkt-Kunstausstellung musste wegen der Pandemie bereits in der zweiten Wochen geschlossen werden. Der siebte Poetry Slam wie auch die beliebte „heitere Weinprobe“ wurden ebenfalls abgesagt. Im Juni 2020 konnte hingegen ein Poetry Slam mit 99 zugelassenen Gästen stattfinden. Der KKS rief zudem die ersten Schriesheimer Musiktage ins Leben – dort traten Sprachakrobaten und Liedermacher auf, es gab einen hochkarätig besetzten Opernabend mit Künstlerinnen und Künstlern des Mannheimer Nationaltheaters.

20 neue Mitglieder gewonnen

Gute Nachrichten gab es ebenfalls von den Mitgliederzahlen. Aktuell gehören 247 Menschen dem Verein an – ein Anstieg um 20 Personen trotz Corona-Pandemie. In diesem Zusammenhang dankte die Vorsitzende Gabriele Mohr-Nassauer ihren Mitstreitern, die manchmal an ihre Grenzen gestoßen seien, es aber trotz Einschränkungen geschafft hätten, den Bürgern ein wenig Kultur zu bringen. „Wir waren als Kulturkreis aktiv und haben versucht, das kulturelle Leben in Schriesheim weiter leben zu lassen“, beschrieb sie die Aufgabe des KKS und versprach, genau diese Aufgabe auch weiterhin wahrzunehmen.

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