AdUnit Billboard
Schriesheim - Hochwasser und Corona Themen im Gemeinderat

„Hoffentlich kommen nicht weitere Katastrophen dazu“

Von 
Konstantin Groß
Lesedauer: 

Schriesheim. Wenn Hansjörg Höfer die Bilder von Gemeinden im Rheinland sieht, deren kleine Bäche sich zu reißenden Strömen entwickeln, dann beschleichen auch ihn Sorgen. „In den letzten zehn, 15 Jahren haben wir ja ähnliche Erfahrungen gemacht, wenn auch nicht in diesem Ausmaß“, erinnert der Bürgermeister jetzt im Rat unter Hinweis auf den Kanzelbach und dessen Überschwemmungen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Da es vielen Schriesheimern wohl ebenso geht, entschied sich der Rathauschef, vor Eintritt in die Tagesordnung über den Stand des Hochwasserschutzes in der Weinstadt zu informieren. Und für diesen sollen zwei Regenrückhaltebecken sorgen.

Das bestehende wird gerade baulich ertüchtigt. „Im August ist die Teilabnahme“, so Stadtbaumeister Markus Dorn. Dann folgt die Erneuerung der Technik, die bis April/Mai 2022 abgeschlossen sein wird.

Für den Bau eines zweiten Beckens dieser Art am Waldschwimmbad sind Gespräche mit den Eigentümern der Grundstücke nötig, die großteils in Privatbesitz sind. Dem folgen Planung und Genehmigung, die Ende 2022 abgeschlossen sein sollen, so dass dann die Ausschreibung der Arbeiten erfolgen könnte. Nach zwei Jahren Bauzeit wäre das Becken Ende 2024 fertig. „Das bringt mehr Sicherheit“, konstatiert Dorn.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Höfer nutzt den Anlass, die Bedeutung haupt- und ehrenamtlicher Rettungskräfte zu unterstreichen, vor Ort der Freiwilligen Feuerwehr: „Wenn oft gefragt wird, ob es notwendig ist, für 350 000 Euro ein neues Fahrzeug für die Feuerwehr zu haben, dann zeigt die Katastrophe, wie wichtig gute Ausrüstung ist.“

Ebenfalls vor Eintritt in die Tagesordnung berichtet Ordnungsamts-Chef Achim Weitz über den Stand der Corona-Pandemie: „Hoffentlich kommen nicht weitere Katastrophen dazu, über die wir an dieser Stelle berichten müssen“, seufzt er.

Denn auch in Schriesheim nimmt die Pandemie wieder an Fahrt auf. Am Mittwoch gab es hier eine Neu-Infektion und vier Quarantäne-Fälle. Ob die Ersatzaktivitäten für das Straßenfest im September (wir berichteten) wie geplant stattfinden, „kann Ihnen heute niemand sagen.“

Autor

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1