An die Kinder denken!

Von 
Konstantin Groß
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Die Diskussion um den Spielplatz in Altenbach hat eine Stufe erreicht, für die sich vielen außerhalb des Dorfes, aber auch im Ort selbst das Wort „Provinzposse“ aufdrängt. Auch wer sich dieses harte Urteil nicht zu eigen machen will, kommt nicht um-hin, sich nur noch zu wundern.

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Da kämpft das halbe Land ums Überleben – wirtschaftlich, viele auch physisch –, und in Altenbach ergehen sich die politisch Verantwortlichen seit Monaten in Auseinandersetzungen um einen 50 Quadratmeter großen Geländestreifen. Als konstruktiv gestalterisches Gremium haben sie sich dadurch eher nicht ausgewiesen.

Hinzu kommt, wie auch beim Thema Erweiterung des Feuerwehrhauses, die persönliche Komponente: Hier wie dort stehen sich Grünen-Fraktionschef Christian Wolf und Ortsvorsteher Herbert Kraus von den Freien Wählern mit ihren Truppen unversöhnlich gegenüber.

Bemerkenswert ist, dass da-durch mittlerweile auch der kommunale Grundsatz der „Einheitlichkeit der Verwaltung“ ins Wanken gerät. Die Ortsverwaltung mit Kraus an der Spitze hat beim Spielplatz wie auch bei der Feuerwehr eine gänzlich andere Meinung als die Stadtverwaltung.

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Eine Bürgervertretung, die vor allem auf Grund persönlicher Animositäten völlig zerstritten ist, und eine Verwaltung, die nicht mit einer Stimme spricht – die Voraussetzungen für die Lösung von Problemen, von denen Altenbach viele hat, sind nicht gut. Und das nicht nur beim Spielplatz.

Ach ja: Denkt irgendjemand der Streithähne beim Thema Spielplatz noch an die Kinder?

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