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Schriesheim - Rotary Club will auch bei Klima und Umwelt einen Schwerpunkt setzen / Baumspende soll Insekten Nahrung bieten

20 junge Salweiden am Kanzelbach

Von 
Gerlinde Gregor
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Rotarier und Bürgermeister Höfer (2.v.r.) bei der offiziellen Übergabe. © G. Gregor

Viel wird geredet über Klima-, Natur- und Bienenschutz, doch der Rotary Club Schriesheim-Lobgengau setzt auf Taten. „Neben unseren Schwerpunkten wie Förderung der Jugend, gesunde Ernährung, Bewegung oder Persönlichkeitsbildung setzen wir jetzt auf einen weiteren Schwerpunkt, und das sind Umwelt, Klimaschutz und sauberes Wasser“, ging Walter Wolters bei einem Pressetermin auf das neue Projekt ein.

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Als einen ersten Schritt spendeten die Rotarier der Stadt und ihren Bürgern nun 20 Salweiden im Wert von rund 1000 Euro. Das Schriesheimer Landschaftsamt hat sie bereits am Bachrand vor dem Sportgelände eingesetzt. Noch sind die Pflanzen klein, doch in nur wenigen Jahren können sie eine stattliche Größe von bis zu zehn Metern erlangen und im Sommer Schatten spenden.

Einer der Initiatoren war Gründungsmitglied Erwin Böhm. „Wir wollten für die Natur einfach etwas Gutes tun“, erklärte er. Zugleich kritisierte er den gewählten Standort am Bach vor dem Sportplatz. Er habe da mehr den Platz am OEG-Bahnhof favorisiert: „Da ist kein bisschen Schatten und man ist gnadenlos der Sonne ausgeliefert.“ Warum man sich für die Salweide (Salix caprea), auch Kätzchenweide genannt, entschied? Dieser Baum ist recht anspruchslos in der Pflege, steht von März bis April in voller Blüte und bietet in dieser Zeit einen prall gefüllten Tisch für die Insekten.

Als nächsten Schritt galt es, den Bürgermeister in das neue Umweltprojekt miteinzubeziehen – was keiner Überzeugungsarbeit bedurfte: „Da haben wir offene Türen eingerannt“, berichtete die derzeit noch amtierende Rotary-Präsidentin Birgit Zilles lachend.

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Der „Deal“ war rasch besiegelt, als Zwischenvermittler fungierte der Verkehrsverein, da er als gemeinnütziger Verein eine Spendenquittung ausstellen darf. Im Gespräch sei auch eine Aufforstung im Wald gewesen, informierte Zilles. Doch dann habe man sich für ein Projekt entschieden, das allen zugutekommen soll. Doch auch das Projekt „Waldaufforstung“ behalten die Rotarier noch weiter im Auge. „Diesbezüglich habe ich die ersten Gespräche mit dem Förster Pfefferle geführt, und das alles muss dann noch vom Kreisforstamt abgesegnet werden“, informierte Böhm. Er werde an der Sache dranbleiben.

Bürgermeister Hansjörg Höfer dankte den Mitgliedern des Rotary Clubs für ihre Spende und nannte sie einen verlässlichen Partner.

Freie Autorin

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