Serie "Mein Laden um die Ecke" (Teil 53) - Artz Wintergärten & Überdachungen / Nora und Günther Artz erfüllen seit 41 Jahren Kundenwünsche Oasen aus Glas für Generationen

Von 
Christine Maisch
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Günther und Nora Artz vor einem ihrer Wintergärten im Austellungsbereich der Firma.

© Troester

Schiebetüren, die einen zugigen Balkon in einen lichtdurchfluteten Wohnraum verwandeln, eine Kuppel, die ein Wasserbecken zum Wellnesspool werden lässt oder eine Metallkonstruktion, die den Weg zum eigenen kleinen Freisitz im dritten Stock ebnet: „Etwas gestalten und damit den Kunden begeistern, das ist es, was mich an meinem Beruf fasziniert“, erzählt Günther Artz. Doch gleichgültig ob es einst galt, die Termine für acht Vertreter zu koordinieren oder die Firmen-Werbung um- und einzusetzen: Auch Nora Artz ist bis zum heutigen Tag fester Bestandteil der Firma. Hochkonzentriert an einem Entwurf tüfteln, das perfekte Material in Relation zu einem realistischen Preis setzen und das Machbare wagen: Seit 41 Jahren erfüllt das Ehepaar Träume aus Glas. Und, was die beiden gebürtigen „Mannemer“ besonders freut, um ihre Wünsche zu realisieren, finden längst nicht nur Privatkunden, sondern auch Architektenbüros den Weg zu dem Familienunternehmen im Süden unserer Stadt. Während sich Nora Artz hauptsächlich um Marketing und Vertrieb kümmert, zeichnet der gelernte Kaufmann und Metallbaumeister als Geschäftsführer für die Koordination der Aufträge verantwortlich und berät die Kunden vor Ort. Mitarbeiter Jürgen Müller ist für die Organisation, für Kommunikation und Werbung zuständig. 

Starkes Chef-Duo

Artz Wintergärten & Überdachungen

  • Anschrift: Morchfeldstraße 27, 68199 Mannheim, Telefon: 0621 / 844990, Fax: 0621 / 8449915, E-Mail: info@artz.de, Internet: www.artz.de.
  • Inhaber: Nora und Günther Artz
  • Mitarbeiter: 10
  • Angebot: Wintergärten, innovative Holz-Aluminium-Konstruktion, Balkone, Carports und Überdachungen.
  • Geöffnet: Mo. bis Fr. 9 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Sa. 11 bis 14 Uhr und nach Vereinbarung.
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Angefangen hat alles mit einer Stelle bei einem Stuttgarter Spezialisten für Überdachungen, bei dem Günther Artz viele Jahre arbeitete. 1976 machte er sich in der Seckenheimer Straße zusammen mit seiner Frau selbstständig. Ihr Sohn Claudius war damals gerade mal vier Jahre alt. Und die junge Mutter musste nun nicht nur die Firmentermine koordinieren, sondern auch die eines Kindergartenkindes und später die eines Schülers, vom Helfen bei den Hausaufgaben bis zum Mami-Taxi zu Freizeitaktivitäten, Geburtstagen oder Treffen mit Freunden. 1977 stellte das starke Chef-Duo die ersten Handwerker ein. Metallund Holzbauer gestalteten Eigenproduktionen. „Doch die Firma ist schnell aus allen Nähten geplatzt“, erinnert sich Nora Artz: „Alle wollten damals Wintergärten, überdachte Balkone oder Hauseingänge. Wir brauchten dringend mehr Platz.“ Den fanden die beiden gebürtigen Mannheimer im damals gerade aufstrebenden Gewerbe- und Wohngebiet im Süden. 1992 bezog „Artz Überdachungen“ in der Morchfeldstraße 27 bis 29 sein neues Domizil. Jahrzehntelang kennt auch Ursula Wetzel das Unternehmen. Die Neckarstädterin zählt zu den Artz- Stammkunden. Das ist bei der Langlebigkeit der Produkte eher ungewöhnlich: „Aber ob für uns oder unseren Sohn“, versichert sie, „ob Balkon, Schiebetüren oder Freisitz – das hat immer Artz gemacht“. „Termintreu, bleiben auf dem Teppich und gehen fachkompetent auf Wünsche ein“, stimmt der Rheinauer Arno Schumacher zu, dem die Firma einen Balkon und eine Terrassenüberdachung gestaltet hat.

Malerei als Hobby

Fotostrecke "Mein Laden um die Ecke": Artz Wintergärten & Überdachungen

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Thomas Tröster
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Apropos Gestalten: Das ist auch in ihrer Freizeit die große Leidenschaft von Nora Artz, wenn sie junge Talente fördert oder selbst in Acryl malt. Und der Sohnemann? Entwirft der heute auch Kundenträume? Nein, sein Metier sind in der Kanzlei Artz & Partner eher Paragrafen und Vertrags- statt Bauwerke. „Aber er ist Mitinhaber in unserer Firma“, räumt der Papa ein. Also fühlt sich Claudius Artz den gläsernen und metallenen Konstruktionen seiner Eltern zumindest geschäftlich verbunden, kann Vater und Mutter juristisch beraten. Und damit fällt der Apfel doch nicht ganz so weit vom Stamm.

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