Neckarstadt - Beim Adventsbasar in der Uhland-Grundschule legen nicht nur die Schüler mit Hand an Mit Basteln Schulbudget aufgebessert

Von
Jan-Hendric Bahls
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Der Weihnachtsbasar in der Uhland-Grundschule lockte Besucher mit vielen Bastelaktionen.

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Viel vorweihnachtliche Atmosphäre herrschte auf dem Adventsbasar in der Uhland-Grundschule, wo der Nachwuchs bei zahlreichen Mitmachaktionen seine kreativen Fähigkeiten rund um das Weihnachtsthema unter Beweis stellen konnte. Sowohl beim Nikolaussägen als auch beim Kerzenbasteln war viel Fingerspitzengefühl gefragt, um die dekorative Ausstattung für die Festtage vorzubereiten. Wer eine größere Herausforderung suchte, konnte Engel aus Ton in Form bringen. "Wir feiern diese Veranstaltung abwechselnd mit dem Sommerfest der Schule alle zwei Jahre", wusste Lisa Köhler zu berichten. Dabei seien alle der 365 Schülerinnen und Schüler aufgefordert, sich einzubringen.

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"Alle unsere 14 Klassen beteiligen sich entweder am Ständeverkauf oder in der Gestaltung der Mitmachaktionen", betonte die Lehrerin. Es sei doch wichtig für den Nachwuchs, ein wenig Adventsstimmung in der Schule zu verbreiten, meinte ebenso Marc Waluja. Der Rektor nutzte die Gelegenheit sich bei den beteiligten Eltern zu bedanken.

Immerhin stellte sich auch der Förderverein sowie der Elternbeirat bei der Gestaltung der Festivität in den Dienst der Schule. Aus den Reihen der rund 70 Fördermitglieder waren im Vorfeld des Basars nicht nur eifrig Kuchen gespendet worden. "Wir helfen gleichfalls beim Verkauf", meinte Bettina Engelen. Zudem gebe es auch die neuen T-Shirts mit Loge zu erwerben, wie die erste Vorsitzende der Förderer zu berichten wusste. Diese seien vor allem für die Erstklässler sehr interessant und stärkten die Identifikation mit der Schule. Die Einnahmen aus dem Ständeverkauf fließen zu einem Teil in die Unterstützungsarbeit des Fördervereins der Uhlandschule, "um Projekte zu finanzieren, die vom Schulbudget nicht abgedeckt werden", wie Peter Adamietz erklärte. Überhaupt würden die Eltern vor Ort eine wichtige Funktion einnehmen, hob der Beiratsvorsitzende hervor. Immerhin habe die Schule einen Migrantenanteil von 70 Prozent. "Da sind die Mütter und Väter vor allem bei der ehrenamtlichen Sprachförderung gefragt." Darüber hinaus stehe der Ganztagsschule ein Lesezimmer zu Verfügung, das ebenso von der Elternschaft betreut werde.

Ein weiterer Teil der Einnahmen aus dem Basarverkauf fließt in das Projekt Kinderoper, "das wir im kommenden Jahr an der Schule mit Akteuren aus der Schülerschaft realisieren wollen", erzählte Marc Waluja. Damit möchte der Rektor weiter das kreative Profil beim Nachwuchs schärfen.