Palazzo-Macher ziehen positive Bilanz der Wohltätigkeitsveranstaltung / Mehr als 3000 Menüboxen versandt, 136 320 Euro eingenommen Zwischen Hoffnung und Realismus

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mer
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Mannheim. Die Verantwortlichen des Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Palazzo haben nach der Weihnachtsbenefizaktion kurz vor Heiligenabend ein positives Fazit des Wohltätigkeitsabends gezogen. Mit mehr als 3000 versandten Menüboxen und insgesamt eingenommenen Spenden von 136 320 Euro sei die Aktion „ein voller Erfolg und viel mehr, als wir dachten“, wie Gregor Spachmann und Rolf Balschbach erklärten.

Auch die Showgirls des Palazzo haben sich gefreut, wieder aufzutreten. © GO7
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Auch der Vorsitzende der Mannheimer Runde, Stefan Kleiber, der das Charity-Event traditionell verantwortet, spricht von einem „überwältigenden Ergebnis“, das – gemessen an den schwierigen Voraussetzungen – nur durch das „riesige finanzielle Engagement von starken Partnern aus der Familie der Mannheimer Runde“ habe zustande kommen können.

Auch bei Stargästen und Zuschauern habe der Internet-Stream in Kombination mit den Genussboxen des Sternekochs wahre Euphorie ausgelöst. „Selbst Bülent Ceylan war am Ende richtig begeistert, was aus der Idee der Aufzeichnung geworden ist. Und die Menüboxen sind derart populär, dass wir für einzelne Firmen nun sogar weiter produzieren lassen“, wie Kleiber dem „MM“ stolz verkündet.

Für viele Künstler, die eigentlich seit November nahezu täglich im Spiegelpalast ihre Künste zeigen sollten, war es eine der raren Gelegenheiten seit Beginn der Corona-Krise, endlich wieder aufzutreten. Ein Zustand, an dem sich – zumindest vorerst – nichts ändern wird. Die Gespräche über einen Lockdown bis März machten einen Schaubetrieb gegebenenfalls bis Ostern „weiter unwahrscheinlich“. Wenn es die aktuellen Verordnungen erlauben, „werden wir mit unserem finanziell sehr aufwendigen, aber dennoch publikumsfreundlichen Hygienekonzept die allerbesten Voraussetzungen für ein Programm voller Lebensfreude bieten“, so Spachmann und Balschbach.

Warten auf Hilfen

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Trotz der Anstrengungen, ein sicheres und gleichzeitig unterhaltsames Angebot zu machen, und des Zugeständnisses der Stadt, das Zelt bis ins Frühjahr 2022 stehen zu lassen, hat auch das Revue-Format durch hohe laufende Verbindlichkeiten mit Problemen zu kämpfen. Man warte derzeit auf die vom Staat versprochenen Überbrückungshilfen und hoffe auf eine rasche Stabilisierung der Pandemie-Situation.

Allein: Derzeit und perspektivisch denken die Macher zwar schon an eine Zwischennutzung im Sommer und das kommende Programm ab Herbst 2021, allerdings nur dann, wenn sich diese mit den jeweils geltenden Corona-Regeln in Einklang bringen lassen. Von einer Verschüchterung kann trotz aller Schwierigkeiten keine Rede sein.

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Denn zum einen habe man von etlichen Stammgästen längst positive Resonanz und die Lust auf künftige Veranstaltungen zu spüren bekommen. Zum anderen arbeite man „mit aller Kraft, Überzeugung und Enthusiasmus“ auf den Tag hin, an dem man die Tore endlich wieder öffnen dürfe. Bis dahin bleibt der anhaltende Blick auf die derzeitigen Szenarien auch für Spachmann, Balschbach und Kleiber ein Akt zwischen Hoffnung und Realismus. mer

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