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Reiss-Engelhorn-Museen - Namenswettbewerb für Mammut und „Eiszeit-Safari“-Erlebnistag

Wie soll das Baby heißen?

Von 
Peter W. Ragge
Lesedauer: 
Das Baby-Mammut der Ausstellung „Eiszeit-Safari“, für das die Reiss-Engelhorn-Museen und ihr Fördererkreis einen Namen suchen. © REM/Rebecca Kind

Mannheim. Es wirkt so schön zottelig-niedlich, aber ist schon schwer und doch noch namenlos – das kleine Mammutbaby, das neben der großen Mammutkuh in der Ausstellung „Eiszeit-Safari“ der Reiss-Engelhorn-Museen steht. Dazu hat der Fördererkreis für die Reiss-Engelhorn-Museen, der die Sonderausstellung mit einem Betrag von 15 000 Euro unterstützt, nun einen Wettbewerbe für Kinder ausgeschrieben. Er fragt: Wie soll das Mammutbaby heißen?

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Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind dazu aufgerufen, dem niedlichen Eiszeittier einen Namen zu geben. Entweder können sie ihren Vorschlag direkt in der Ausstellung einwerfen oder ihn per E-Mail an rem.aktiv@rem-mannheim.eu schicken. Einsendeschluss ist der 28. Juli 2021. Eine Jury sucht aus allen Einsendungen den Gewinner aus. Als Dankeschön gibt es ein „Eiszeit-Safari“-Paket mit den Publikationen zur Schau und einem Mammut-Kuscheltier.

Feuer, Eis und Obst

Das Mammut ist einer der prominentesten Bewohner der letzten Eiszeit, der die Sonderschau gewidmet ist. Zum Mammut gibt es eine eigene Themeninsel. Neben dem Skelett eines ausgewachsenen Mammutbullen sind die lebensechten Rekonstruktionen einer Mammutkuh und ihres Kalbs Höhepunkte der Schau. Dank des finanziellen Engagements des von Hans-Jürgen Buderer und Michael Kost geführte Fördererkreises konnten die Reiss-Engelhorn-Museen zudem den Skelettabguss eines Mammutbabys herstellen. Das kleinste Mammutskelett der Welt war 1890 in Niederwenigen in der Schweiz gefunden worden und ist nun erstmals außerhalb der Schweiz zu sehen.

Ein erster Höhepunkt der seit Mai eröffneten Ausstellung ist jetzt der Erlebnistag „Steinzeit-Action“ am Sonntag, 18. Juli. Experimentalarchäologe Rudi Walter zeigt um 11 und 13 Uhr bei Vorführungen am Museum Weltkulturen D 5, wie die Menschen in der letzten Eiszeit vor 40 000 bis 15 000 Jahren gelebt haben. In Europa gab es damals nur wenige Tausend Menschen, die als Jäger und Sammler auf Nahrungssuche gingen. Der Experte verrät beispielsweise, mit welcher Methode sie Feuer gemacht haben und wie ein Feuersteinmesser hergestellt wird. Auch für einen kleinen Pausensnack ist gesorgt. Vormittags überraschen die Kooperationspartner Eis Fontanella und Obsthof Hegehof die Besucher mit Kostproben.

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Nachmittags stehen zwei Workshops für Kinder ab sieben Jahren auf dem Programm. Um 14 Uhr gestalten sie mit authentischem Werkzeug ihren eigenen Steinzeitschmuck, und um 15 Uhr dreht sich alles um das richtige Werkzeug bei der Jagd auf Mammut oder Rentier. Bei einer Führung holen sich die Mädchen und Jungen Inspirationen für ihre eigenen Kreationen.

Die Teilnahme an den Vorführungen ist mit einem Ausstellungsticket zur „Eiszeit-Safari“ frei. Die Teilnahmegebühr für die einstündigen Workshops beträgt jeweils fünf Euro. Eine Anmeldung für die Workshops ist nicht erforderlich, die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt.

Zudem gibt es jeden Sonntag um 15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung. Das Angebot richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder ab sechs Jahren. Start ist jeweils an der Kasse im Museum Weltkulturen D 5.

Redaktion Chefreporter

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