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Razzia - Einsatz in Unterkunft für Arbeiter

Vorwurf: Illegale Einreise

Von 
pol/imo
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© Rolf Vennenbernd

Bei einer Razzia in einer Arbeiterunterkunft in der Innenstadt ist die Polizei auf neun mutmaßlich illegal eingereiste Personen gestoßen. Der Großteil ist dabei offenbar zum Arbeiten gekommen. Wie das Präsidium am Donnerstag mitteilte, ordnete die städtische Ausländerbehörde die Ausreise der Betroffenen an. Gegen eine weitere Person in der Unterkunft hatte ein Vollstreckungshaftbefehl vorgelegen. Durch Zahlung der Geldstrafe konnte die Person ihre Inhaftierung allerdings abwenden.

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Darüber hinaus gab es den Angaben zufolge insgesamt 15 Anzeigen – wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, der illegalen Einreise zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit sowie wegen illegalen Aufenthalts. Bei der Durchsuchung wurden zudem drei gefälschte Ausweisdokumente sichergestellt.

Knapp 30 Einsatzkräfte

Der Razzia am Mittwochabend vorausgegangen war der Verdacht, dass sich mehrere Personen mit gefälschten Ausweisen in der Unterkunft in L 12 aufhalten sollen. Im Einsatz waren neben Polizeibeamten auch Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes, die parallel eine melderechtliche Begehung an der Anschrift vornahmen. Insgesamt waren knapp 30 Kräfte an der Razzia beteiligt. In der Unterkunft wurden 13 Personen angetroffen und kontrolliert.

Die Ermittlungen dauern an, wie es in der Mitteilung der Polizei heißt. Der städtische Ordnungsdienst habe im Rahmen des Einsatzes wichtige Erkenntnisse zur Wohnsituation vor Ort bekommen. Er prüfe derzeit, ob auch melderechtliche Verstöße vorliegen.

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