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Verdacht auf illegal betriebene Arbeiterunterkunft auf Friesenheimer Insel

Von 
Kai Plösser
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Mannheim. Eine oder mehrere Personen sollen in Mannheim eine illegale Arbeiterunterkunft betrieben haben. Den Betreibern wird nach Angaben der Polizei vom Donnerstag vorgeworfen, unter Missachtung bau- und brandschutzrechtlicher Vorschriften gewerbsmäßig Zimmer in einem Gebäude auf der Friesenheimer Insel im Stadtteil Neckarstadt-West vornehmlich an Arbeiter vermietet zu haben. Dafür sollen die Eigentümer ein Entgelt in Höhe von jeweils mehreren hundert Euro erhalten haben.

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Bei einem Einsatz am Mittwochabend seien 49 Mieter angetroffen und zu den Umständen ihrer Mietverhältnisse befragt worden. Die Beamtinnen und Beamten zählten insgesamt 105 Betten, die in 36 Zimmern aufgeteilt waren. Sie dienen offensichtlich der Vermietung, hieß es seitens der Polizei.

Darüber hinaus wurden bei dem Einsatz im Rahmen der Aktion „Sichere Neckarstadt“ vier Personen in dem Gebäude angetroffen, die behördlich gesucht worden waren. Einer von ihnen wurde wegen eines Europäischen Haftbefehls festgenommen. Zudem tat sich der Verdacht der illegalen Beschäftigung auf.

Bei der bau- und brandschutzrechtlichen Begutachtung des Gebäudes sei zudem festgestellt worden, dass Kellerräume als Wohnungen genutzt werden. Das Baurechtsamt prüfe nun den zeitnahen Erlass einer Nutzungsuntersagung für diese Räumlichkeiten.

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Neben der Polizei waren bei dem Großeinsatz auch das Landeskriminalamt Baden-Württemberg und das Hauptzollamt Karlsruhe beteiligt. Wegen des Verdachts einer illegal betrieben Arbeiterunterkunft in Mannheim.

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