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Corona - Verordnung schreibt 2G-Regel für das Studieren vor Ort vor

Uni prüft Impfstatus vor dem Hörsaal

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lsw/lia
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Wer in Mannheim vor Ort studieren will, der muss entweder geimpft oder genesen sein. So schreibt es die neue Landesverordnung vor, die für Hochschulen die 2G-Regel vorsieht. An der Universität Mannheim etwa können Studierende mit einem „Hörsaal-Pass“ an der Präsenzlehre teilnehmen oder an freien Lernplätzen arbeiten. Im „Hörsaalpass-Zentrum“ werden diese Impfnachweise auf ihre Gültigkeit geprüft, wie Uni-Sprecherin Maartje Koschorreck sagt.

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Den Hörsaalpass der Uni hat es schon vor der 2G-Regel gegeben.

Kontrolliert werden die Pässe über ein Portal, in dem sich die Studierenden einchecken. Es zeigt den Lehrenden zu Beginn einer Veranstaltung an, ob alle Anwesenden einen solchen Pass besitzen. Bislang mit Erfolg: „Bei den Kontrollen hatten im Schnitt etwa drei von 1000 Studierenden keinen Nachweis dabei“, so Koschorrek. „Er war in der Regel zu Hause vergessen worden und konnte kurzfristig im Hörsaalpass-Zentrum ausgestellt werden.“

Finanzspritze für Kontrollen

Nicht nur an der Uni Mannheim hat sich das von der Corona-Verordnung vorgeschriebene System der Vollkontrollen etabliert. Auch in Stuttgart, Karlsruhe und Tübingen ist bereits vor der Winterpause vor Räumen und Hörsälen geprüft und gescannt worden. Die Methoden ähneln sich, aber jede Hochschule hat auch ihren eigenen Weg gefunden, die Vorgaben des Landes umzusetzen. Allerdings sind die Kontrollen nicht umsonst. Deshalb will die Landesregierung den Hochschulen im Südwesten erneut mit einer Finanzierung in Millionenhöhe aushelfen.

„Wir sehen jetzt, dass trotz der hohen Impfquote viel personeller Aufwand zu betreiben ist, zum Teil mit Firmen, die von außen engagiert werden, zum Teil auch mit studentischen Aushilfskräften, die die Hochschulen einstellen“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne). Das Land habe zu Beginn des Wintersemesters nicht mit solchen Kontrollen rechnen können. „Jetzt sieht das angesichts der Wucht der vierten Welle leider anders aus, und die Hochschulen tragen dem Rechnung.“ Derzeit werde dort der zusätzliche Bedarf für diese sogenannten Vollkontrollen berechnet. Das Geld will das Land aus der Risikorücklage ziehen. lsw/lia

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