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Mannheim - Initiative Lesbischer und Schwuler Eltern Rhein-Neckar veranstaltet Informationsabende / Grillfest im Luisenpark geplant

Themenwoche zu Regenbogenfamilien - Grillfest am Sonntag

Von 
Lea Seethaler
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Mannheim. Die Initiative Lesbischer und Schwuler Eltern (ILSE) Rhein-Neckar feiert anlässlich des International Family Equality Day am Sonntag, 1. Mai, ein Grillfest im Luisenpark und startet zugleich eine Regenbogenfamilien-Themenwoche. Das teilte ILSE in einer Presseinformation mit.

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In der Themenwoche geht es etwa um verschiedene Generationen von Regenbogenfamilien, Beratungsbedarf oder auch um schwule Väter. Zudem wird ein Vorlesenachmittag mit der „Drag Family Heidelberg“ geboten, schreibt ILSE in der Pressemitteilung. ILSE spezifiziert derweil zum Programm: „Bei dem Austausch der verschiedenen Generationen von Regenbogenfamilien geht es darum, welcher Wandel diese in den letzten Jahrzehnten erlebt hat und wie es aktuell ist.“ Hierzu erzählen „drei starke und engagierte Mütter“ mit Kindern im Erwachsene-, Teenager und Babyalter, heißt es weiter.

Zudem steht das Thema Beratungsarbeit beim Austausch mit der Stuttgarter Beratungsstelle BerTa im Fokus. „Welche Anfragen werden gestellt und wie sehen die konkreten Beratungsangebote aus?“, so ILSE. Weiter ist bei der Veranstaltung das Thema „Schwule Vaterschaft“ im Jahr 2022. „Wie wird man überhaupt Vater in einer Regenbogenfamilie? Zwei Väter berichten von ihrer eigenen Familienkonstellation“, so ILSE in der Ankündigung. Auch das Thema Kinderwunsch steht hierbei im Mittelpunkt.

Ministerium: Zahl unterschätzt

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Statistisch gesehen sind Regenbogenfamilien als Haushalte definiert, in denen gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern leben, gibt das Bundesfamilienministerium an. „Für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- sowie intergeschlechtliche und queere Menschen sind Regenbogenfamilien jedoch Familien, in den mindestens ein Elternteil trans- oder intergeschlechtlich ist, lesbisch, schwul, bisexuell oder queer lebt“, heißt es weiter. Diese Vielfalt lasse sich in der Statistik nur schwer erfassen, „weswegen die Zahl der Regenbogenfamilien in der amtlichen Statistik vermutlich unterschätzt wird“, schlussfolgert das Ministerium.

Im statistischen Sinn waren 2018 von acht Millionen Familien in Deutschland mit minderjährigen Kindern rund 10 000 Regenbogenfamilien, davon 4000 gleichgeschlechtliche Ehepaare mit minderjährigen Kindern und 6000 gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Alle Termine und Anmeldemodalitäten gib es unter www.bit.ly/3Lnkpus 

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Redaktion Redakteurin und Online-Koordinatorin der Mannheimer Lokalredaktion

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