Kriminalität Sektflaschen-Mordprozess - Täter schlug mehrfach zu

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tan
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Mannheim. Die Todesursache bei Gabriel V. war die Zertrümmerung des Schädels sowie hoher Blutverlust. Das geht aus der Aussage der Gerichtsmedizinerin hervor, die am Montagvormittag im Sektflaschen-Mordprozess am Mannheimer Landgericht die Ergebnisse der Obduktion des Opfers sowie eine Analyse der Blutspuren am Tatort in der Mannheimer Laurentiusstraße erläuterte. Danach hat der mutmaßliche Täter Husam A. mit der vollen  Sektflasche zuerst zugeschlagen, als Gabriel V. an seinem Schreibtisch saß.

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Schon mit dem ersten Schlag wurde die linke Schädeldecke zertrümmert. Danach taumelte der Schwerverletzte noch durch sein Appartement, erhielt weitere Schläge, ging dann zu Boden, wo der Täter immer wieder mit der Flasche mit großer Wucht auf ihn einschlug. Die Gerichtsmedizinerin sprach am dritten Prozesstag von einem „hochdynamischen Tatgeschehen, bei dem der Täter immer wieder innehielt.“ 

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