Bundesgartenschau - Population wird erfasst

Schutzzaun für Eidechsen

Von 
red
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Mauereidechsen erfahren als streng geschützte Tierart einen besonderen Schutz. Die Bundesgartenschau 2023, die sich neben den Leitthemen Energie, Klima und Nahrungssicherung auch die Umwelt und ihren Schutz auf die Fahnen geschrieben hat, setzt im Rahmen ihrer Baumaßnahmen den Artenschutz um, wie die Veranstalter nun mitteilten.

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Im Hochgestade, am Rand der Feudenheimer Au, wurden Populationen der streng geschützten Mauereidechsen erfasst und kartiert. Um diese Reptilien im Vorfeld der Baumaßnahmen zu schützen, werden am Fuße des Hochgestades rund 2500 Meter Zaun aufgestellt, gemäß des landschaftspflegerischen Begleitplans, der vom Planungsbüro Institut für Umweltstudien – IUS Weibel & Ness GmbH aus Heidelberg zu den Baumaßnahmen zum Augewässer erarbeitet wurde.

Insgesamt seien bisher auf Spinelli 6,4 Hektar Flächen für Artenschutzmaßnahmen angelegt worden – darunter 10 000 Quadratmeter für Mauereidechsen. Der gesamte Reptilienschutzzaun soll rund zehn Kilometer lang sein.