Neuerung - Ein per Computer originalgetreu nachgebautes Abbild des Kongresszentrums wurde erstmals schon für die „Locations“ eingesetzt. Rosengarten: Digitaler Zwilling lädt zum Rundgang

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Peter W. Ragge
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So sieht der Mozartsaal – mit geringer Bestuhlung – im „Digitalen Zwilling“ des Rosengartens aus. © m:con

Mannheim. Man sieht durch die Scheibe den Wasserturm, nebenan die Glasfassade des Dorint-Hotels, auf der anderen Seite die benachbarten Wohnhäuser, die Rolltreppen, die Holzvertäfelung des Mozartssaals und den grauen Steinboden. Aber man läuft nicht auf ihm, sondern bewegt sich per Mausklick durch das Gebäude, das kein Gebäude ist – sondern der digitale Zwilling des Rosengartens.

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„Die perfekte Ergänzung“

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Schon lange bietet die m:con einen „Virtuellen Rosengarten“, bei dem man jeden Saal, jede Foyerebene in jeder möglichen Bestuhlungsvariante mit 360-Grad-Fotos vom Computer zu Hause betrachten und die mögliche technische Ausstattung abrufen kann. Für Veranstaltungsplaner hat sich das als wertvolles Hilfsmittel erwiesen.

Jetzt ging, beschleunigt durch die Corona-Pandemie, die m:con noch einen Schritt weiter. Mit „allseated“ wurde ein benutzerfreundliches virtuelles Planungstool geschaffen, mit dem man Veranstaltungen im Vorfeld komplett visualisieren und nahtlos mit Kunden und Veranstaltern planen kann. Das ist nicht nur viel gegenständlicher und anschaulicher als normale 360-Grad-Bilder. Es geht auch noch weiter. Die Veranstaltungen können 1:1 digitalisiert werden, Industrieausstellungen mit den zugehörigen Messeständen ebenso wie Vorträge, Workshops und Symposien.

„Die perfekte Ergänzung unseres Portfolios“, sagt Benedikt Füssel, Prokurist und Head of Business Development & Marketing der m:con über den neuen digitalen Zwillings des Rosengartens. „So können wir unseren Kunden nicht nur virtuelle und realitätsnahe Veranstaltungsplanung, sondern die vollständige Durchführung von Veranstaltungen ermöglichen, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht umsetzbar sind. Das Rosengarten-Team sei selbst „noch immer beeindruckt, wie originalgetreu der digitale Nachbau aussieht“. Eine Feuertaufe hat er auch schon bestanden: Die „Locations- Messe“ im November fand komplett dort statt. Das habe „gezeigt, wie schnell und intuitiv Messebesucher sich im digitalen Raum zurechtfinden und wie einfach virtuelles Netzwerken in der passenden Umgebung sein kann“, freut sich Füssel über den „wichtigen Schritt in eine Veranstaltungswelt der Zukunft“. Aussteller und Besucher bewegten sich als Avatare (künstliche Person) über die Messeplattform und konnten über eine Text- als auch Videochat-Funktion miteinander kommunizieren. Ende Februar kommt die Idee erneut zum Einsatz: Die Industrieausstellung des Online-Kongresses „Geburtshilfe im Dialog“ findet ebenfalls so statt.

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Zudem arbeitet die m:con daran, künftig die didaktische Schulung von Referenten für die veränderten Gegebenheiten bei virtuellen Kongressen anbieten zu können. Schließlich sind da ganz neue Anforderungen an die grafische Gestaltung zu beachten.

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