Serie „Fragen an den Landtagskandidaten“ - Robert Schmidt geht für die AfD im Mannheimer Norden ins Rennen Robert Schmidt, AfD, Mannheim-Nord: „Setze mich für dritte Rheinbrücke ein“

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Zu Landtagswahl Baden-Württemberg haben wir allen Kandidatinnen und Kandidaten aus den Wahlkreisen Mannheim-Nord und Süd die Gelegenheit gegeben, sich mit Fragebögen den Wählerinnen und Wählern vorzustellen. Die Antworten dokumentieren wir hier, für deren Inhalt sind die Kandidaten verantwortlich.

Robert Schmidt ist verheiratet und hat eine acht Monate alte Tochter. Er wurde im Stadtteil Lindenhof geboren, wo er auch lebt. © Robert Schmidt
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Robert Schmidt (46) tritt bei der Landtagswahl im Wahlkreis Mannheim Nord für die AfD an. Der Geschäftsführer der AfD-Gemeinderatsfraktion lebt auf dem Lindenhof.

Warum sollten die Mannheimer Sie in den Landtag wählen?

Meine Stadt: „Sie hat mich herzensgut betreut – Ich habe keinen Tag bereut – Hier geboren, lebte gut bis hier und heut – Für meine Stadt, die alles für mich tat – Jetzt geb ich ’was zurück – Denn ich war ne gute Saat“. Hat niemand besser ausgedrückt als Xavier Naidoo. Mannheimer zu sein ist etwas ganz Besonderes, und es wäre mir eine Ehre, diese Stadt zu vertreten. Ich bin hier geboren und hier verwurzelt. Unsere Nachkommen sollen hier eine lebens- und liebenswerte Heimat finden, dafür möchte ich alles tun, was ich kann.

Was sind die drei wichtigsten Mannheimer Probleme, die Sie von Stuttgart aus lösen wollen?

Verkehr: Ich werde mich für eine dritte Rheinquerung auf Mannheimer Gemarkung einsetzen, die beiden Brücken sind völlig überlastet.

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Arbeitsplätze: Der Erhalt von Arbeitsplätzen in Mannheim muss Priorität haben. In Stuttgart werden die Weichen für die Wirtschaftspolitik gestellt. In Mannheim müssen wir uns attraktiv für neue Firmenansiedlungen machen. Das ist nur zu erreichen, wenn die ideologiegetriebene wirtschaftsfeindliche Landespolitik der Grünen beendet wird.

Sicherheit: Innere Sicherheit ist in Mannheim leider ein wichtiges Thema. Wir Mannheimer können unsere Probleme allein nicht beseitigen. Die Innenpolitik wird in Stuttgart gemacht. Unsere Partei wird der Landesregierung und speziell dem künftigen Innenminister damit auf den Füßen stehen.

Was aus Ihrer Ausbildung und Ihrem Beruf hilft Ihnen in der Politik?

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Die Aufgaben eines Parlamentes sind, Gesetze zu prüfen und zu beschließen und die Arbeit der Regierung zu kontrollieren. Als Jurist besitze ich die Voraussetzung dafür und die Parlamentsarbeit kenne ich aus meiner Zeit als Referent eines Landtagsabgeordneten. Währens des Studiums habe ich mein Geld selbst verdient. Meine Berufslaufbahn begann ich als Fanbeauftragter des SV Waldhof, dann habe ich für eine Einzelhandelskette gearbeitet. Wochenendarbeit, Früh- und Nachtschichten und immer nah an den Menschen dran. Das vergisst man nicht, das ist eine wertvolle Erfahrung.

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Haben Sie eine Frage an die Landtagswahl-Kandidaten: Dann schreiben Sie uns eine E-Mail! Bitte notieren Sie darin auch, an welche Kandidatin oder Kandidaten sich Ihre Frage richtet.

Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Meinung zu einem Thema geändert und warum?

Erneuerbare Energien. Ich habe mich immer dafür eingesetzt, denn wir müssen die Zerstörung unserer Umwelt stoppen und unsere Abhängigkeit von den Ölförderstaaten verringern. Ein guter Energiemix erhöht unsere Versorgungssicherheit. Aber mittlerweile denke ich differenzierter: China zum Beispiel plant, neue Kohlekraftwerke mit einer Leistung von insgesamt fast 250 Gigawatt zu bauen, und wir wollen sauberste Dieselfahrzeuge der neuesten Generation abschaffen. Glaubt unsere Regierung tatsächlich, sie kann die Welt retten, wenn sie Deutschland kaputtmacht? Wenn hier die letzten Kraftwerke abgewürgt werden und wir uns auf Wind- und Sonnenenergie verlassen sollen? Das ist Größenwahn made in Germany. Ich trete ein für den Erhalt unseres Großkraftwerkes. Heute ist es für die Sicherheit unserer Stromversorgung wichtiger denn je. Windkraft belastet Anwohner, zerstört immer mehr Wälder. Vögel und Insekten werden in Massen getötet. Extremismus ist nicht hilfreich.

Wofür haben Sie das letzte Mal an einer Demonstration teilgenommen?

Das ist schon etwas länger her. Es war die Demonstrationsserie zur Rettung des SV Waldhof Mannheim, die ich als Fanbeauftragter 2006 in Leben gerufen habe.

Wer ist Ihr Vorbild und warum?

Helmut Schmidt, ganz klar. Der letzte eiserne Kanzler. Danach ging es abwärts.

Worauf freuen Sie sich am meisten, sobald die Corona-Lage es wieder erlaubt?

Mit meiner Tochter alles unternehmen, was mein Vater damals mit mir unternommen hat: Auf dem Spielplatz spielen, ins Pflanzenschauhaus gehen und Krokodile gucken, Oma und Opa besuchen, Eis essen, Schwimmen.

Überblick zu den Kandidaten-Fragebögen aus dem Wahlkreis Mannheim-Nord