Polizeikontrolle überführt mutmaßlichen Einbrecher – 33-Jähriger in Untersuchungshaft

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kpl/pol
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Mannheim. Ein mutmaßlicher Einbrecher sitzt in Mannheim seit Donnerstag in Untersuchungshaft. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, stehe der 33 Jahre alte Mann im Verdacht, in der Zeit zwischen dem 29. Januar und dem 31. Januar in mehrere Kellerräume im Stadtteil Mannheim-Seckenheim eingebrochen zu sein.

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Der Beschuldigte soll dabei aus dem verschlossenen Kellerraum des Hauseigentümers eine doppelläufige Flinte samt Munition und weiterem Jagdzubehör sowie ein Nachtsichtgerät im Wert von rund 8000 Euro entwendet haben. Zudem erbeutete er aus mehreren unverschlossenen Kellerräumen weitere Gegenstände. Zuvor soll der Mann am Kellerfenster des Anwesens in der Ettlinger Straße das Schutzgitter entfernt und anschließend durch das Fenster in das Gebäude eingestiegen sein.

Eine Polizeistreife war eher zufällig auf den Beschuldigten gestoßen, als sie ihm am Mittwoch im Stadtteil Hochstätt kontrollierten. Dabei habe er den Angaben der Behörde zufolge unter Drogeneinfluss gestanden. Zur Einsichtnahme seiner Personalpapiere suchte die Polizei anschließend die Wohnung des 33-Jährigen auf, wo die Beamten auf zahlreiches Diebesgut und Einbruchswerkzeug aufmerksam geworden seien. Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen und die Wohnung durchsucht. Letztlich sei ihm die Tat anhand eines DNA-Treffers nachgewiesen worden.

Der Tatverdächtige wurde am Donnerstagvormittag beim Haft- und Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim zur Eröffnung des Haftbefehls wegen Fluchtgefahr vorgeführt. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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Es wird nun ermittelt, ob der Mann für weitere gleichgelagerte Straftaten verantwortlich sein könnte.

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