Online-Lernen an der Hochschule: Vieles richtig gemacht

Von 
Lisa Wazulin
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Beim Besuch an der Dualen Hochschule spürt man die Erleichterung der Dozenten. Sie sind froh, dass die Umstellung aufs digitale Lernen so reibungslos geklappt hat. Dass sie dabei von IT-Experten unterstützt wurden. Hier wurde von Anfang an vieles richtig gemacht: Neben der Einrichtung einer Corona-Taskforce, die auch Infektionsketten verfolgt und so einen Ausbruch an der Einrichtung verhindern konnte, hat man sich früh für erprobte digitale Lernsysteme entschieden. Und dabei das Fachwissen der Professoren genutzt.

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Klar, vielleicht macht so manche Internetverbindung der Studierenden bei Gruppenarbeiten oder Umfragen schlapp. Trotzdem bietet diese Formate die Möglichkeit, interaktiv zu sein, statt stundenlang stumpf vor dem Bildschirm zu sitzen. Längst ist die Hochschule von der Idee, dass Präsenzunterricht die beste und einzige Form der Wissensvermittlung ist, abgerückt. Schließlich bietet das virtuelle Lernen auch Chancen: Wer es schafft, sich täglich allein vor dem Bildschirm zu motivieren, sich mit den digitalen Formaten zu arrangieren, der wird im späteren Berufsleben bestens gerüstet sein. Schon jetzt brauchen Firmen Nachwuchs, der zeigt, was digital alles möglich ist. Sicher ist auch: Die Lehre und das Arbeitsleben haben sich durch Corona unwiderruflich verändert. Manches, wie mögliche virtuelle Führungen durch Labore, könnten zum Standard werden.

Natürlich schöpft nicht jeder Dozent alle Spielereien solcher Programme aus, schreibt lieber an die Tafel. Aber allein, dass die Inhalte tausende Studierende erreichen und sie mit ihnen interagieren können, statt sie nur stumm zu konsumieren, ist ein Erfolg. Damit machen es Mannheimer Hochschulen und Universität vor, wie man digital lernt und lehrt – und wie künftig hybrider Unterricht gelingen kann.

Redaktion Lokalredaktion,Online-Koordinatorin. Schwerpunkte: Polizei, Hochschulen, Frauen,