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Auftakt - Mannheim an EU-gefördertem Projekt beteiligt

Netzwerk zwischen Europa und Afrika

Von 
red
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Im Rahmen eines hybriden Eröffnungstreffens in Palermo fiel der offizielle Startschuss für das Projekt „Rhizomatic Cities Network“. © Stadt Mannheim

Im Rahmen eines hybriden Eröffnungstreffens ist in Palermo der offizielle Startschuss für das EU-geförderte Projekt „Rhizomatic Cities Network – Building people-to-people bridges between Europe and Africa“ gefallen. Das hat die Stadt Mannheim jetzt mitgeteilt.

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Das Projekt wird durch das Europäische Aktionsprogramm „Citizens, Equality, Rights and Values“ (CERV) gefördert und zielt darauf ab, in einem 18-monatigen Prozess bis Oktober 2023 den Dialog und den Aufbau politischer Netzwerke zwischen europäischen und afrikanischen Städten zu verbessern und konkrete Ziele im politisch-sozialen Bereich zu erreichen. So sollen neue Modelle der Integration und der Zusammenarbeit sowie der Ausbau der Beziehungen zwischen Vertretern europäischer und afrikanischer Kommunen, sozialer Bewegungen und der Zivilgesellschaft erprobt werden. Außerdem geht es um Förderung des Austauschs über den Umgang mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten.

Mannheim kam über den Jahresgipfel des Global Parliament of Mayors im Oktober 2021 in Palermo, der sich mit Afrika befasste, in den Kreis der Teilnehmer. Beteiligt sind außerdem Athen, Bergamo, Braga, Düsseldorf, Marseille, Montpellier und Reggio Calabria.

Die Stadt Mannheim war bei dem Eröffnungstreffen virtuell durch Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch vertreten. Er diskutierte mit den Kommunalvertretern aus den teilnehmenden europäischen Städten und ihren afrikanischen Pendants über den Umfang sowie die Erwartungen des Projekts und tauschte sich über die jeweiligen Herangehensweisen für den Aufbau von Beziehungen mit dem afrikanischen Kontinent aus.

Das Rhizomatic Cities Network-Projekt hat seinen Namen von einer Pflanzenart, die von ihren vielen Knotenpunkten aus Wurzeln und Triebe aussendet und die Pflanze beim Wachstum unterstützt. Dies dient als Metapher für die Zusammenarbeit der Städte. „Mannheim hat sich dieser Initiative nicht nur wegen unserer Freundschaft mit der Stadt Palermo angeschlossen, sondern auch, weil wir Wege finden wollen, um Synergien zu schaffen und die Arbeit, die wir bereits leisten, zu verstärken“, erklärte Grötsch.

Auf der Arbeitsebene wird das Projekt vom Büro für EU-Angelegenheiten und globale Nachhaltigkeit der Stadt Mannheim koordiniert und begleitet. 

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