Landtagswahl - Stadt rechnet mit mehr Briefwahl Nachricht kommt bis 21. Februar

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Timo Schmidhuber
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Insgesamt 27 Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich bei der Wahl am 14. März um die beiden Mannheimer Direktmandate im baden-württembergischen Landtag. Im Nord-Wahlkreis (alle Stadtteile nördlich des Neckars außer Feudenheim) sind es 14 Personen, im Süd-Wahlkreis (alle anderen Stadtteile) treten 13 an.

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Bis spätestens 21. Februar sollen alle Berechtigten ihre Wahlbenachrichtigung im Briefkasten haben, wie die Stadtverwaltung jetzt noch einmal mitteilte. Sie appelliert an die Bürger, auf die richtige Beschriftung der Briefkästen zu achten – alle für die Wohnung gemeldeten Familiennamen müssen aufgeführt sein. Wer bis 21. Februar keine Benachrichtigung erhalten hat, soll sich beim Wahlbüro melden. Dieses öffnet bereits ab 8. Februar im Rathaus, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr. Telefonisch ist es unter der Nummer 0621/293 95 66 zu erreichen.

Eigenen Stift mitbringen

In den Wahllokalen im Stadtgebiet wird man am 14. März trotz Corona-Pandemie seine Stimme abgeben können, allerdings unter Hygieneauflagen. Das heißt, es dürfen zum Beispiel nicht mehr als zwei Wählerinnen und Wähler gleichzeitig im Raum sein, es herrscht Maskenpflicht, es wird regelmäßig gelüftet und die Bürger sollen ihren eigenen Stift mitbringen.

Wegen der Pandemie rechnet die Stadtverwaltung dieses Mal allerdings mit deutlich mehr Briefwählern. Die Unterlagen dafür kann man auf mehrere Arten beantragen – schriftlich über das Formular auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung, im Internet unter www.mannheim.de/wahlen oder per QR-Code, der ebenfalls auf der Wahlbenachrichtigung steht. Auch bei allen Fragen rund um die Briefwahl gibt das Wahlbüro Auskunft.

Dienstleister hilft

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Um die erwartete Zunahme bei der Briefwahl zu bewältigen, wird der überwiegende Teil des Angebots in diesem Jahr über einen Dienstleister organisiert. „Um auch in Corona-Zeiten eine sichere und zügige Abwicklung gewährleisten zu können, werden die Briefwahlunterlagen automatisiert bei einem externen Dienstleister verarbeitet“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Neu ist dabei auch der „Kombi-Wahlschein“: Der rote Wahlbriefumschlag ist nun an den Wahlschein angehängt und muss abgetrennt werden.

Redaktion Redakteur in der Mannheim-Redaktion