Inklusionsunternehmen Markthaus: Zukunft gesichert

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cs
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Das finanziell angeschlagene Markthaus ist gerettet. Die Gläubiger des Inklusionsbetriebes haben am Dienstag einstimmig für den vom Insolvenzverwalter ausgearbeiteten Insolvenzplan gestimmt und den vollständigen Verzicht auf ihre Forderungen erklärt, teilte Rechtsanwalt Thomas Oberle mit. Damit legten sie den Grundstein für eine Sanierung und Neuausrichtung des Unternehmens.

Beim Markthaus handelt es sich um einen Inklusionsbetrieb. © Gertkemper
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Das Markthaus werde nach Ende des Insolvenzverfahrens mit rund 80 von einst 100 Mitarbeitern weitergeführt. Die beiden sozialen Secondhand-Kaufhäuser in Mannheim sowie vier Lebensmittelmärkte in Wallstadt, Friedrichsfeld, Edingen-Neckarhausen und Weinheim bleiben erhalten.

Ermöglicht wird das mit finanzieller Unterstützung durch die Stadt und dem Kommunalverband für Jugend und Soziales. Außerdem steigt die Tochtergesellschaft ServiceHaus der GBG als Gesellschafterin ein.