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Hochwasser

Mannheimer THW und DRK helfen bei Flutkatastrophe

Von 
Peter W. Ragge und Kai Plösser
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Das THW Mannheim hat sich auf den Weg nach Hermeskeil gemacht, um bei der Flutkatastrophe zu helfen. (Symbolbild) © dpa

Mannheim. Noch am späten Donnerstagabend kam der Alarm: Da wurde die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung des Ortsverbandes Mannheim vom Technischen Hilfswerk zusammen mit Mitgliedern der gleichen Fachgruppe des Ortsverbandes Heidelberg  in den Einsatz nach Hermeskeil in Rheinland-Pfalz beordert.

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Noch nachts verließen neun Helferinnen und Helfer des THW  Mannheim mit vier Fahrzeugen das Rettungszentrum in Friedrichsfeld und machten sich im geschlossenen Verband auf den Weg nach Hermeskeil in Rheinland-Pfalz. Die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung ist unter anderem darauf spezialisiert, Einsatzstellen auszuleuchten, Elektro- oder Pumparbeiten sowie Transporte zu übernehmen oder Notunterkünfte einzurichten.

Auch DRK Mannheim hilft

Der Kreisverband des DRK (Deutsches Rotes Kreuz) in Mannheim unterstützt in den Unwettergebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Wie es in einer Mitteilung heißt, sind insgesamt vier Krankentransportwagen aus den Einsatzeinheiten des Katastrophenschutz Mannheim und Rhein-Neckar-Kreis vor Ort. Bereits am Donnerstag seien die Kräfte von Bruchsal aus in größeren Einsatzformationen in das Katastrophengebiet entsendet worden.

„Nach den schweren Zerstörungen und Überschwemmungen sind wir mit einer Vielzahl von Fahrzeugen, umfangreichem Material und hauptsächlich ehrenamtlichen Einsatzkräften nach Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zur Bewältigung der Situation unterwegs“, so Jürgen Wiesbeck, Landesdirektor der Bereitschaften im DRK-Landesverband Baden-Württemberg. Auf Anforderung der Landes Baden-Württemberg sollen insgesamt 100 Krankentransportwagen des Bevölkerungsschutzes für die Versorgung der betroffenen Gebiete zur Verfügung gestellt werden. 

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Die Fahrzeuge seien zunächst für den Transport und die Notfallversorgung von Patienten und die Evakuierung von Krankenhäusern und anderer stationärer Einrichtung vorgesehen. Darüber hinaus sei weiteres Material und Personal für die Betreuung von mehreren hundert betroffenen Menschen angefordert worden.

Hochwasser-Zug Hockenheim und Altlußheim im Einsatz

Auch aus dem Rhein-Neckar-Kreis kommt weitere Hilfe in das Katastrophengebiet. So wurde bereits am Donnerstag der Hochwasser-Zug der Feuerwehren aus Hockenheim und Altlußheim in den Landkreis Trier-Saarburg entsendet, um bei den Rettungs- und Aufräumarbeiten zu helfen, teilte das Landratsamt mit. „Der Rhein-Neckar-Kreis hilft, wenn er gebraucht wird! Ich danke den Rettungsdiensten und den Mitarbeitenden im Landratsamt von ganzem Herzen für ihre spontane Bereitschaft bei diesem Hilfseinsatz im benachbarten Bundesland“, erklärte Landrat Stefan Dallinger am Freitag.

Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Hockenheim vor ihrem Aufbruch zum und beim Hilfseinsatz in Rheinland-Pfalz. © Feuerwehr Hockenheim

26 Kräfte der Feuerwehren Hockenheim und Altlußheim hatten für den Einsatz verschiedene Fahrzeuge aufgerüstet. So wurde unter anderem ein Gerätewagen mit mehreren Pumpen und Notstromaggregaten sowie 2000 Sandsäcken beladen. Zudem seien fünf Krankentransportwagen der Katstrophenschutzeinheiten aus dem Rhein-Neckar-Kreis entsandt worden.

Auch ein Team der Straßenmeistereien des Kreises hat Hilfe beispielsweise bei Aufräumarbeiten oder Straßeninstandsetzungen angeboten. Die Mitarbeitenden des Kreises könnten mit schwerem Gerät wie etwa Unimog, Lkw und Radlader ausrücken. Derzeit werde noch auf eine Rückmeldung der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz gewartet, ob und in welchem Umfang die Unterstützung benötigt werden könnte.

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