Klinikum - Politiker betonen Nutzen der geplanten Fusion Lob für Signal des Landes

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sma
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Der Beschluss des Stuttgarter Kabinetts, die Fusionspläne des Klinikums mit Heidelberg eingehender zu prüfen, findet in Mannheim anhaltenden Beifall. Die Landtagsabgeordneten Elke Zimmer (Grüne) und Boris Weirauch (SPD) sowie Stadtrat Ulrich Lehnert (AfD) begrüßen in Mitteilungen an den „MM“ die Entscheidung der Regierung.

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Zimmer nennt die Zusage eine dringend notwendige Unterstützung für die weiteren Planungen hier vor Ort. Die Corona-Krise habe auch deutlich gezeigt, wie wichtig der Medizin- und Forschungsstandort Mannheim im Verbund mit Heidelberg sei. „Hier ist Unterstützung eine echte Investition in die Zukunft des Wissenschaftsstandortes Baden-Württemberg und wird international Beachtung finden.“

Auch Weirauch wertet die Kabinettsentscheidung positiv, warnt jedoch vor verfrühter Freude. „Das werden definitiv harte Verhandlungen. Ziel muss eine Fusion auf Augenhöhe sein.“ Das gelte für die Sicherstellung der medizinischen Versorgung, Forschung und Lehre, aber auch für die notwendigen Investitionen ins Mannheimer Klinikum. Wichtig sei auch, dessen Service-Tochtergesellschaft spätestens mit der Fusion tariflich gleichzustellen: „Es darf keinen Wettbewerb auf Kosten der Beschäftigten geben.“

Lehnert spricht von „einem wichtigen Signal für unsere Region“. Gut sei auch, dass das Kabinett den geplanten Großumbau des Klinikums („Neue Mitte“) als unverzichtbar einstufe. „Dies werten wir als eine Zusage für eine finanzielle Beteiligung durch das Land.“ sma