Kurz: Land am Zug

Von 
sma
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Wenn die Zahl der ukrainischen Flüchtlinge weiter steigt, muss die baden-württembergische Regierung aus Sicht von Oberbürgermeister Peter Kurz zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten schaffen. Konkret nannte er eine Ausweitung der Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes. Der Sozialdemokrat reagierte damit am Donnerstag in Stuttgart auf Journalistenfragen, die sich an ihn als Präsident des Südwest-Städtetags richteten. Die Möglichkeiten der Kommunen, aus der Ukraine geflohenen Menschen Plätze etwa in privaten Wohnungen und Hotels zu vermitteln, seien „absehbar endlich“. In Frage kämen sonst nur noch temporäre Unterbringungsmöglichkeiten, sagte Kurz, konkret Hallen. Das Mannheimer Stadtoberhaupt bezeichnete indes Prognosen, mit wie vielen Flüchtlinge in den nächsten Wochen angesichts verstärkter russischer Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur zu rechnen sei, als „hochspekulativ“. 

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