Panoramasteg - Demnächst Baubeginn für Buga-Projekt Kritiker: Brief an die Stadt

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Ein leicht abbaubares Riesenrad statt des geplanten dauerhaften Panoramastegs aus Beton – dies schlägt Altstadtrat Ulrich Schäfer aus Feudenheim in einem seiner Videos vor. Darauf weisen Heike und Wolfgang Reiser aus Feudenheim hin, die sich mit einem Schreiben an Stadträte und Verwaltungsspitze gewendet haben. Das Projekt „Panoramasteg“ beinhalte nach Angaben des Ehepaars Reiser „ein weit über 300 Tonnen schweres und riesiges Bauwerk mit Auswirkungen auf die Schutzgüter Flora, Fauna, Boden und Landschaft.“

„Beschädigung am Hochgestade“

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Zudem stehe durch den Bau „die massive Beschädigung des Hochgestades durch das Fundament der Rampe, welches sieben bis acht Meter hoch ist.“ Bäume müssten dafür gefällt werden. Neben dem geplanten Tunnel „mitten durch das Hochgestade für den Radschnellweg“ werde mit dem Panoramasteg „erneut in eklatanter Weise irreversibel und schwer in das besonders geschützte Hochgestade eingegriffen“, heißt es in dem Schreiben.

Die Landschaftsschutzgebietsverordnung enthalte jedoch das Verbot, dass „das Hochgestade verändert oder geschädigt wird (Paragraf 4 Ziffer 6)“. Mit den genannten Eingriffen werde sich „also völlig bewusst über Gebote und Verbote zum Landschafts- und Naturschutz hinweggesetzt, und das zugunsten einer Bundesgartenschau, die laut öffentlicher Darstellung eigentlich ökologisches Verhalten veranschaulichen und fördern soll“, schreiben Heike und Wolfgang Reiser und fragen die Verantwortlichen: „Haben Sie das so gewollt?“

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